2008 revisited

(Weil Anke es macht.) 2006

1. Zugenommen oder abgenommen?

Zugenommen, leider.

2. Haare länger oder kürzer?

Sehr viel kürzer. Und unverfilzter.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?

Hornhautkrümmung weg.

4. Mehr Kohle oder weniger?

Weniger. Nach fünf Wochen unbezahltem Praktikum hatte ich diesen Sommer keine Lust mehr, noch was zu tun.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?

Mehr. Was auch mit dem Praktikum zu tun hatte. Die Jahre vor 2008 hatte ich halt noch nie fünf Wochen lang für mich selbst einzukaufen.

6. Mehr bewegt oder weniger?

Ein bisschen mehr, wegen dem Hund. Und wenn „bewegen“ auch Reisen heißt, dann sehr viel mehr: 2008 war definitiv das Jahr des Reisens: Bonn, Paris, Quebec, Paris, Bodensee, Tübingen, Freiburg, Basel, Marseille, Wien, Ratibor, Breslau, Leipzig, Trier (haha), Köln waren die Ziele, also ingesamt 14 verschiedene Städte/Orte, was schon beeindruckend war. Und eigentlich möchte ich das nicht missen, denn es war wunderbar.

7. Der hirnrissigste Plan?

Eigentlich gab es dieses Jahr keine so hirnrissigen Pläne. Auch wenn immer alles ein wenig verrückt und schnell kam, so waren die meisten Reisen dennoch halbwegs durchdacht, wenn auch unvorbereitet. Vielleicht war der hirnrissigste Plan deshalb der, zu denken, auf einer Studentenparty Ende Oktober bis zum ersten Zug bleiben zu können.

8. Die gefährlichste Unternehmung?

Praktikum in Marseille, wenn man sich die Statistiken anschaut, sicherlich. Ansonsten war es wieder viel und oft live fast, die young and leave a handsome body/Gonzo, aber nie so wirklich gefährlich. Vielleicht das Börsenspiel, bei dem wir sogar gewonnen haben Zehnte wurden.

9. Der beste Sex?

Ja, bitte.

10. Die teuerste Anschaffung?

Das Praktikum war zwar teuer, hat sich aber im Endeffekt sogar finanziell gelohnt, da die EU-Börse sehr großzügig war.

11. Das leckerste Essen?

Immer, wenn ich mit Thierry oder Sara beim Inder war.

12. Das beeindruckendste Buch?

Ich habe dieses Jahr gefühlsmäßig viel zu wenig gelesen, auch wenn ich nicht einmal weiß, ob es denn tatsächlich weniger war als 2006. Beeindruckt haben mich auf jeden Fall die meisten, vielleicht sollte ich Junkie von William S. Burroughs besonders erwähnen.

13. Der ergreifendste Film?

Into the Wild. Vielleicht der einzigste Film, der mich dieses Jahr wirklich ergriffen hat. War 2007. Ich kann mich nur erinnern, den Baader-Meinhof-Komplex gesehen zu haben. Und noch irgendetwas mit Thierry mal, dieses Vier-Perspektiven-Ding, bei dem ich während der Actionszenen fast eingenickt bin.

14. Die beste CD?

Með suð í eyrum við spilum endalaust von Sigur Rós.

15. Das schönste Konzert?

Sigur Rós in der Rockhal. Neben A. zu stehen, der es vor dem Konzert gar nicht so gut gegangen ist und zu sehen, wie sie von Lied zu Lied die Band mehr vergöttert und sich freut, doch mitgekommen zu sein,

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?

Reisen. (Siehe 6.)

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?

Radiomenschen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2008?

on the road, bei 200 Sachen den Kopf auf dem Fenster strecken und laut schreien: GONZO!

19. 2008 zum ersten Mal getan?

Den nordamerikanischen Kontinent betreten. Fünf Wochen nicht zu Hause gewesen. Solo-Lesung gehabt. Kreatives Schreiben mit Anleitung.

20. 2008 nach langer Zeit wieder getan?

Haare geschnitten.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?

Um 5.00 Uhr in Marseille aufstehen, ungemütliche Jugendherbergen, Harddiskausfall

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?

Wieder mit Bloggen anzufangen.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?

Da müsst ihr wohl die Beschenkten fragen? Wohl wieder: Zuhören und „da sein“.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?

Anerkennung und Respekt von Leuten, von denen ich ebenfalls eine hohe Meinung habe.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?

„Klar komm ich nach Quebec/Tübingen!“

27. 2008 war mit einem Wort …?

Verrückt.

6 Kommentare “2008 revisited

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