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Print is …

Wer seine Lieblingsblogs/feeds nicht immer nur am Bildschirm lesen will, der kann sich jetzt auf Tabbloid.com eine Printausgabe zusammenstellen. Netterweise kann man sich seine Lieblingsfeeds jeden Tag oder jede Woche als pdf zuschicken lassen, in einem netten Layout ausdrucken und dann z.B. am Frühstückstisch lesen.
Ob man das nun sinnvoll findet und ob tatsächlich irgendwer das nutzt, sei jetzt mal dahingestellt, aber die Lösung sieht dann doch ziemlich ausgereift aus, hätte ich so nicht gedacht. Die Schwächen von Print fallen natürlich sofort auf: Inhalt wie Videos oder Audio können einfach nicht angezeigt werden und bringen deshalb auch nichts. Eine nette Spielerei bleibt tabbloid.com dennoch.
Bleibt die Frage: Könnte das die Zukunft sein? Eine personalisierte Tageszeitung, nach individuellen Wünschen gedruckt (für Nostalgiker) bzw. auf elektronischem Papier in einem Standardlayout, das den Lesegewohnheiten entspricht?

Leinen los

Der Tumor in deinem Kopf ist geplatzt. Und hat dir, als letzte Amtshandlung quasi, geraten, doch zu schreiben.
„Fick dich!“ möchte jemand in dir schreien, aber das erledigt ja jetzt ein Anderer. Und eigentlich möchtest du sowas überhaupt nicht sagen. Deshalb sagst du so etwas auch nicht.

Das Zeppelin hebt zu einem Nachtflug ab.
Ohne Mannschaft, ohne Flugplan, ohne Nichts.
Weil da draußen außer Dunkelheit eh nichts mehr ist.
Nur ein Mann und sein Luftschiff.

Zimmerdecke

Dies ist der dreizehnte Teil einer Geschichte um ein Mädchen namens Ina, ihren Exfreund und ihre Freundin.
1. Teil: Hoffnung. 2. Teil: Entmut. 3. Teil: Überwindung. 4. Teil: Türschwelle 5. Teil: Ina. 6. Teil: Vergessen. 7. Teil: Mullbinde.
8. Teil: Entscheidungsfindung 9. Teil: Dachboden. 10. Teil: Cercidiphyllum japonicum 11. Teil: Meeresrauschen 12. Teil: Baumkuchen

Zoë stoppte diesen Film. Ihr Stimme schaffte es ohne weiteres, den Projektor in seinem Kopf anzuhalten. Die geschlossene Tür vor seinem inneren Auge, die sich jeden Moment geöffnet hätte, wurde zu einem halb durchsichtigen Dia.
„Bleibst du eigentlich zum Mittagessen? Ihr beide habt euch doch sicher viel zu erzählen?“
Wieder dieser leicht aggressive Unterton in der Stimme, wieder dieser Blick zu Ina, der eigentlich gar keiner war, nur ein Flackern in den Augenwinkeln. Als wollte sie, dass Ina ihm alles von ihr erzählen würde, als hätte sie ihm am liebsten selbst die Geschichte ihrer Liebe erzählt.
Dabei war sie doch eigentlich überhaupt keine eifersüchtige Person. Zumindest hatte sie das immer geglaubt.

„Klar bleibt er. Erstens muss er erstmal ein wenig schlafen, um überhaupt wieder fahren zu können. Und zweitens …“
Sie stocke mitten im Satz.
Er hatte eine abrupte Bewegung gemacht, als wolle er ihr Angebot, bei ihr schlafen zu können, ausschlagen, als bräuchte er keine Ruhe, obwohl die Müdigkeit ihn, wenn er ganz ehrlich war, fest im Griff hatte, seit Zoë den Film in seinem Kopf gestoppt hatte. Das Gedicht hatte ihn vielleicht in einen kurzen Moment der verwirrten Klarheit versetzt, aber jetzt griff Hypnos wieder nach ihm. Oder war es Morpheus?
Und auch das war ein Zeichen seiner Müdigkeit, die auf ihm lag wie ein schweres Tuch, das seinen Verstand belastete und ihn griechische Götter mit japanischen Pokémon – und umgekehrt verwechseln ließ.

„Jetzt sag nicht, dass du SO fahren willst?“
In Inas Stimme, obwohl wütend, schwang Besorgnis mit. Er hatte das schon lange nicht mehr gehört. Und sie machte ihn, genau wie früher immer, kleinlaut:
„Nein. Natürlich nicht. Du hast Recht.“
Er sah sie nicht an, starrte auf die Oberfläche des Tisches.
„Ich werde mich wohl besser ein wenig hinlegen. Und ja, ich würde auch gerne hier zu Mittag essen. Wenn das euch nicht zu sehr stört.“

Ina hatte noch immer eine unglaubliche Macht über ihn. Nur ein Wort von ihr, und er war wieder der kleine, schüchterne Junge, der er mal gewesen war, vor Äonen in seiner persönlichen Zeitrechnung. Auch das war ein Teil der Magie, die in ihrer Stimme lag.

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„Nein, natürlich nicht. Zoë kocht eh immer so viel, dass wir für ein paar Tage davon haben, da ist es eigentlich sogar besser, wenn noch jemand mit isst.“
Sie grinste in Richtung Zoë.
Und Zoë lächelte zurück. Es wirkte ehrlich, nicht genervt, nicht wütend, sondern rein und verliebt. Auch sie war Ina verfallen, aber das schien auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Ein merkwürdiges Gleichgewicht der Emotionen. Vielleicht war er aber auch zu müde, um sich noch über diese Dinge richtig Gedanken machen zu können. Oder aber es war überhaupt nicht möglich, aus einem halben Gespräch über Kochgewohnheiten eine Beziehung zu analysieren …
„Ich zeig dir das Gästezimmer, ja?“
Als wüsste er nicht genau, wo das Gästezimmer war. Als habe er früher nicht selbst Leuten den Weg dorthin gezeigt. Als sei er noch nie in diesem Haus gewesen.

Langsam ging sie vor ihm die Holztreppe hoch. Er versuchte nicht mehr, einen klaren Kopf zu bekommen, denn das einzige, was ihm jetzt noch helfen würde, war Schlaf. Tiefer, dunkler Schlaf in Inas Gästezimmer. Dort, wo sonst immer nur andere geschlafen hatte, während er in Inas Zimmer gelegen hatte, mit ihren Kopf auf seiner Brust.

„Hier ist es.“
Ina flüsterte nur noch. Als schliefe schon jemand im Haus, den man nicht wecken dürfte.
Behutsam öffnete sie die Zimmertür. Geräuschlos. Ohne zu warten, ob er ebenfalls das Zimmer betrat, schritt sie zum Fenster, zog die langen Vorhänge zu, was den kleinen Raum in ein gedämpftes, hellgelbes Licht tauchte. Sie drehte an der Heizung.
Ein leises Knacken war zu hören, dann ein wenig Blubbern.

Es war frisch in dem Zimmer, aber nicht zu kalt. Trotzdem fühlte sich die Bettdecke geradezu eisig an. Ina öffnete den großen, alten Eichenschrank, der am anderen Ende des kleinen Raums stand.
Er zog seinen Pullover aus, kroch in das gemachte Bett und öffnete seine Hose erst unter der Decke. Sorgfältig stopfte er seine Socken in seine Schuhe. Sie waren leicht feucht.

Er strecke seine Beine aus. Ein gutes Gefühl, so flach in einem Bett zu liegen. Obwohl es ein wenig zu kalt war, aber das würde die Heizung ja bald regeln.
Ina brachte ihm eine zweite Decke. Eine Wolldecke. Behutsam deckte sie ihn damit zu, zog sie fast über sein Kinn, wo sie in seinen Bartstoppeln kratze. Sie lag schwer auf ihm, was leicht unangenehm war, aber immerhin wurde ihm wärmer. Er hatte auch keine Kraft, noch etwas an seiner Situation zu ändern.

Müde starrte er an die fremde Zimmerdecke.

~

Aline wachte auf. Die bekannte, immer gleiche Zimmerdecke.
Sie wirkte grau, obwohl sie eigentlich weiß war.
Irgendwie wirkte seit einiger Zeit alles grau. Als wäre Schimmel über die Welt gewachsen, oder zumindest über ihre Welt, denn außer ihr schien niemand mitbekommen zu haben, wie düster und eklig alles aussah. Andere freuten sich über den Schnee, während sie nur den dreckigen Matsch sah, den er auf den Straßen hinterließ. Sie kannte Menschen, die sich jeden Tag über eine Kleinigkeit freuten. Sie selbst hatte Schwierigkeiten, einmal in der Woche etwas zu finden, was ihr Herz erwärmte.

Ihr Arm fühlte sich schwer an. So, als sei sie eben einen Marathon auf den Händen gelaufen. Aber das war nichts Neues. So fühlte sich ihr Körper seit viel zu langer Zeit an. Sie strecke ihn trotzdem auf seine volle Länge aus, um ihren Nachttisch zu erreichen. Ohne den Blick von ihrer Zimmerdecke zu wenden tastete sie nach ihrem Handy. Als sie es gefunden hatte, ob sie es vor sich, entsperrte es während der Bewegung und sah auf es.
Nichts. Nur die Uhrzeit, Netzbetreiber, Batteriestatus und Empfangsanzeige. Aber keine neue Nachricht, kein Anruf in Abwesenheit, nichts.
Als wüsste niemand, dass sie lebte.

Sie wusste, dass das Quatsch war. Natürlich gab es genug Menschen, die wussten, dass sie noch lebte. Natürlich hatte sie Freunde und Familie, die sich auch mehr oder weniger regelmäßig bei ihr meldeten. Aber um die ging es nicht. Es ging um eine ganz spezielle Person.
Und die meldete sich nicht mehr, antwortete ihr nicht mehr, rief nie zurück und … ja, sie tat so, als gäbe es Aline nicht und jede ihrer Botschaften sei nichts als ein Irrtum, eine falsch gewählte Nummer, als gehe sie nichts von alledem, was Aline ihr schrieb, etwas an.

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Aufstehen? Gab es denn einen Grund dazu? Es gab seit Wochen keinen Grund mehr dazu. Trotzdem raffte sie sich immer wieder auf, gab die Hoffnung nie ganz auf. Vielleicht war die Hoffnung in der Nacht gestorben, als sie geschlafen hatte. Jeden Tag wurde es etwas schwieriger, aufzustehen und sich klar zu machen, dass, auch wenn man es nicht sofort sah, es immer irgendetwas gab, für das es sich aufzustehen lohnte.

Sie sah wieder auf ihr Handy, öffnete den Ordner mit den gesendeten Nachrichten. Ja, sie hatte ihr gestern Abend noch eine Nachricht geschickt und sie war auch angekommen. Das tötete wieder ein wenig Hoffnung in ihr. Hätte sie die Nachricht aus Versehen nicht abgeschickt, hätte sie sie nochmal schicken können und auf eine Antwort warten können. So wusste sie, dass wahrscheinlich keine kommen würde.

Wieder diese Armbewegung. Wieder dieser Schmerz. Nichts half dagegen. Sie wusste das ganz genau, auch wenn sie noch überhaupt nichts probiert hatte. Ihr Körper benahm sich in emotional belastenden Situationen so. Und bisher hatte sie noch immer damit umgehen können. Die Schmerzen, die sie spürte, waren psychosomatisch. Nichts ungewöhnliches. Bisher hatte es nur noch nie so lange angehalten, aber bald würde es weniger werden, immer weniger, bis sie nichts mehr spüren würde, ohne es recht zu merken.
Mit einem leichten Klacken des Plastikgehäuses legte sie das Handy zurück auf den Nachtisch.
Langsam drehte sie ihren Kopf und sah die Wand an.

Auch sie wirkte grau.

(Photo cc by Dan Taylor)

Skizze

Wir skizzieren eine Reise.
Ja, skizzieren wir doch eine Reise, wohin ist egal, denn der Weg ist das Ziel und die Autobahnraststätte ist auch ein netter Ort, um so zu tun, als sei man irgendwo angelangt, wo man gerne wäre, denn immerhin ist sie auf dem Weg und der Weg ist das Ziel.

skizze-auto

Die Reise ist leer ohne Reisende, so leer wie das Sparbuch nach ihr, und dennoch voll mit Hoffnung und Mut, glänzend wie der schöne Katalog, der Träume verkauft.
Wir skizzieren eine Reise ins Nirgendwo.
Ein Auto, ein Bus, ein Zug, ein Flugzeug, ein Kreuzfahrtschiff und eine Pferdekutsche.
Der Weg ist das Ziel und das Transportmittel die zweite Unbekannte in einer Gleichung, die wir eh nie lösen werden.

„Ich mach eine Reise“, wollen wir sagen, aber sagen es doch nicht, weil, auf alle Fragen, die da kommen könnten, wissen wir keine Antwort, denn eigentlich ist unsere Reise immer noch nur eine Skizze.

Vielleicht möchte ich gar nicht mehr reisen, sondern mich in meinem Kopf zurückziehen, mich darin verkriechen wie in einem Schneckenhaus und fremde Welten nur dort erkunden?

Wir skizzieren eine Reise in unseren Köpfen, wandeln durch wundersame Traumlandschaften und bezahlen nicht einmal Kurtaxe.
Ein Feld, eine Niederspannungsleitung, ein Kasten Bier und die Frau deiner Träume/dein bester Kumpel.
Das Paradies.
Nur eine Skizze.

(Photo cc by Pedro Simões)

Die adr und ihr “City-Tunnel”

Wäre es nicht so traurig, würde ich seit einigen Minuten lachen und nicht mehr damit aufhören. Denn das, was ich eben gesehen habe, kann doch gar nicht ernst gemeint sein. Pure Realsatire.

Die alternative demokratische Reformpartei (früher „Aktionskomitee für Demokratie und Rentengerechtigkeit“ (früher „Aktionskomitee 5/6“ (früher „Aktionskomitee 5/6 Rente für jeden“))) hat schon im späten August eine Pressereise nach Leipzig organisiert, um den dortigen City-Tunnel zu besichtigen. Damals schon wurde der City-Tunnel zur Lösung aller Transportprobleme erklärt und den Tram, den man in Luxemburg-Stadt bauen will verdammt.
Ich weiß nicht, wie ich zum Tram in Luxemburg-Stadt stehe. Das ist sicherlich ein schwieriges Projekt, das aber realisierbar ist. Realisierbarer als eine Untergrundbahn, aber dazu komme ich noch.
Der City-Tunnel in Leipzig ist vor allem als Eisenbahntunnel gedacht, nicht so sehr als U-Bahn. Ironischerweise hat die Stadt Leipzig nämlich ein sehr weit ausgebautes Straßenbahnnetz (16 Linien).

Auf ihrer neuen Webseite maachmat (mach mit), die merkwürdigerweise sehr viel besser aussieht als die Homepage der Partei selbst, wird das Projekt „City-Tunnel“ in einem durchaus professionel gemachten Video vorgestellt. Wir lernen: die adr will Tunnel unter die Stadt bauen, von der man aus zB. aus Bettemburg sofort zur Messe auf dem Kirchberg fahren kann. In 18 Minuten. Ein Zug von Bettemburg nach Luxemburg-Stadt braucht heute übrigens acht bis zehn Minuten. Klingt ja alles sehr schön, ich würde auch gerne ohne umzusteigen von E. ins Stadtzentrum fahren.
Wenn man sich das so auf einer Straßenkarte ansieht, sieht es wunderbar aus. Eine gerade Trasse vom Bahnhof zum Stadtzentrum, von da aus weiter zum Glacis und von dort auf den Kirchberg (was übrigens ziemlich genau der Trasse des geplanten Trams entspricht!).

Wäre da nicht ein kitzlekleines Problem.
Luxemburg-Stadt ist nicht sehr flach.
Luxemburg-Stadt ist auf zwei (oder drei) verschiedenen Felsen gebaut, die durch ein ziemlich tiefe und schmale Täler voneinander getrennt sind. Verschiedene Stadtteile liegen in diesen Tälern
Vom Stadtzentrum aus sieht das Richtung Bahnhof so aus:
cc by David Evers
(Foto cc David Evers)

Der Höhenunterschied vom Tal zur Oberstadt beträgt ca. 70 Meter.
Eigentlich könnte ich jetzt aufhören, denn endweder müsste man sehr sehr tief bohren, um die Strecke ganz unter Tage bauen zu können oder eine weitere Brücke für den „City-Tunnel“ bauen, damit dieser das Petrustal überqueren kann. Und das noch viel tiefere Tal zwischen Oberstadt und Kirchberg, das momentan die „rote Brücke“ überspannt:

roud Breck

Dann stellen sich weitere Probleme:
Zum einen sind Bohrungen im Luxemburger Sandstein sind normalerweise ziemlich kritisch, da es sich meistens um Trinkwassergebiete handelt, zum anderen ist Luxemburg-Stadt schon sehr weit unterhöhlt.
Die berühmten Kasematten, die unsere nationalistisch-faschistoiden Freunde vom adr eigentlich mit Stolz erfüllen sollten, bilden ein großes Gewirr von Tunneln und Gängen unter der Stadt. Außerdem wurde von 1960 bis 1963 ein Tunnel quer unter die Oberstadt gegraben, der als Atombunker dienen sollte, jedoch nie seiner Bestimmung übergeben wurde. Was die Geschichte mit der Tunnelbohrung wohl nicht nur kulturtechnisch zum No-Go macht, sondern auch noch zum Sicherheitsrisiko.

Das spricht alles nicht sehr für ein City-Tunnel-Konzept. Vielleicht habe ich auch noch ein paar Faktoren vergessen oder mich in verschiedenen Sachen geirrt. Aber eigentlich verbietet ja schon der gesunde Menschenverstand die Idee, sowas in Luxemburg-Stadt bauen zu wollen.
Und ich darf jetzt ernsthaft glauben, dass in der adr offenbar alle zu doof sind, das zu bemerken? Gut. Denn so lange sie sich mit solchem Blödsinn beschäftigen und ihr Geld dafür zum Fenster rauswerfen, müssen wir uns wahrscheinlich keine Sorgen machen.
Edit: Übrigens hat sich Philip Schockweiler in seinem Blog auch an die adr gewendet und meint „Es riecht nach brauner Scheiße“. Ich möchte auch nochmal auf mein legendär gewordenes „Wenn man hellbraun mit Scheiße mischt, was kommt denn da raus?“ verweisen.

The Crisis of Credit

crisisofcredit

Den Auslöser der Wirtschafts/Finanzkrise, die wir momentan erleben, hat Jonathan Jarvis als „The Crisis of Credit Visualized“ sehr schön erklärt, illustriert und vertont. Besonders toll: das Material steht unter einer CC-Lizenz.
Ich will mehr solcher Infografiken, die mir die Welt erklären. Erstens erinnert es mich an die Sendung mit der Maus und zweitens habe ich danach das Gefühl, ein Thema verstanden zu haben.

Vorgelesen: Chronos

Ich hatte letztens Lust, ein paar meiner Texte vorzulesen. OK, eigentlich ging es um ein Geburtstagsgeschenk.
Aber da ich es jetzt auch blöd finden würde, die entstandenen Tondokumente wieder zu löschen oder auf meiner Festplatte fragmentieren zu lassen, habe ich beschlossen, sie doch in unregelmäßigen Abständen zu bloggen.

Den Anfang macht die aufwändigste Produktion, die Vertonung des Textes Chronos

[audio:http://soulzeppel.in/wp-content/uploads/2009/02/chronos.mp3]
mp3 download (2,83 MB)

(Und ja, ich sage „güibt“ anstatt „gibt“. Ist mir aber erst zu spät aufgefallen.)
Die eingesetzten Töne stammen von freesound.org