Schleim

Es war wieder einmal soweit. Nahezu alle meine Körperöffnungen hatten sich mit Schleim zugesetzt. Ich konnte kaum noch atmen, ich spuckte seit Tagen grüne, gelbe und manchmal auch rote Schleimballen und war mir sicher, dass auch aus meinen Ohren ständig Schmalz floss, flüssiger als sonst.
Die vage Warnung vor Suchtgefahr auf der Salzwasserspraydose hatte ich längst ignoriert und inhalierte das Zeug mit schöner Regelmäßigkeit, alle fünfzehn Minuten. Was auch nichts nützte. Ich vermied damit nur, dass ich dicke Schleimklumpen an den Monitor nieste, jedoch triefte meine Nase so sehr, dass ich mit dem Gedanken spielte, mir eine Papiertaschentuchfabrik zu kaufen – das würde bei meinem Verbrauch sicherlich billiger kommen …

3 Kommentare “Schleim

  1. Ich leide mit. Nase ist dicht. Hals verschleimt. Der Geruchsinn ist vollkommen erlahmt. Bronchien und Lunge fühlen sich an wie in einen Schraubstock gequetscht. Ein jedes mal wenn ich Husten muss habe ich das Gefühl, das sich sämtliche Innereien die Luftröhre hinaufbewegen. Währe sicherlich ein interessanter Anblick, wenn auch einer den ich nicht unbedingt an mir studieren möchte.
    Wie dem auch sei, ich wünsche gute Besserung.

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