5 Kommentare “Zombies and Homeopathy

  1. Den Dara Ó Briain ass genial! Ech sinn nach emmer rosen, dass säi Gig zu Cardiff d’lescht Joer scho Méint am Viraus ausverkaf war. :/ Hat ech dir dat net gezielt mat “Oh my god there’s a bomb on the Piccadilly line? Well, I could get the Victoria line…”? Dat ass och vun him.

  2. Du hues deen Video net zoufälleg bei Hand? Well wanns de ob Youtube no “tube” sichs, kriss de net wierklech gudd Resultater ;-)

  3. Ach. Sowas fand ich sehr lange richtig lustig. Bzw die einzig wahre Art und Weise, die Dinge zu betrachten. Mittlerweile ertappe ich ich mich immer öfter dabei, diese Polemik des allumfassenden Sarkasmus und des scheinbar gesunden Menschenverstandes angesichts einer absurden Welt nervig zu finden, hohl, kurz, unbefriedigend. Obwohl der Mann sachlich recht hat. Aber mit den gleichen Stilmitteln könnte man auch über die Schulmedizin herziehen und es klänge ganz genauso.

  4. Da hast du natürlich nicht ganz Unrecht und ich glaube dir, dass die Begeisterung an so einer Betrachtungsform irgendwann abnimmt. Aber vielleicht brauchen wir auch (manchmal) Menschen, die uns sagen, dass alles tatsächlich so verrückt ist, wie es oft klingt/wirkt, bzw. wir nicht die einzigen sind, die so fühlen. (Und ich mache das ja auch gerne!)
    Mhm.

  5. Klar möchte man bestätigt werden, und das auch noch auf knackig-ironische Art und Weise. Und solange man an sowas Spaß hat, sollte man sich nicht davon beirren lassen, dass es einem irgendwann mal keinen Spaß mehr machen wird. Aus dem HP-Fandom sind wir schließlich auch rausgewachsen, ohne dass die Bücher dümmer geworden sind und sich damals die Begeisterung verkniffen zu haben mit dem Gedanken, dass das nicht ewig halten würde, das wär irgendwie jämmerlich gewesen.

    Allerdings treffe ich immer häufiger Leute, die altersbedingt konservativer werden, aber diesen jugendlichen “Ich checke doch, wie’s läuft”-Sarkasmus beibehalten. Das ist dann gruselig, weil man merkt, dass sie eigentlich nicht viel begreifen, sondern nur wenig und kein neugieriger, unabhängiger Geist aus ihnen spricht, sondern ein ängstlicher, spießiger, der die Ironiekrücke braucht, um abzuwehren, was seine kleine Welt bedroht.

    Ach, und dann saß ich neulich mal in einer Runde Homöopathiefans, mit ein paar lauten Klugschwätzern dazwischen und da kam in einem ähnlichen Tonfall, allerdings nicht ganz so lustig und prägnant, der ganze Diskurs der Wissenschaftshasser, das generelle Abbürsten ohne stichhaltige Gründe, die Verschwörungstheorien (Ärzte machen uns krank, damit sie uns lebenslang abzocken können), die Einzelfälle im Bekanntenkreis und als Krönung “…da studieren diese Leute fünf Jahre und was lernen sie? NICHTS!”
    Naja, immerhin hatten sie Spaß und fühlten sich kuschelig bestätigt.

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