Nachrichten aus Währing

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Nun bin ich schon fast eine Woche in Wien. Mein Zimmer sieht noch immer ein wenig leer und improvisiert aus, aber das wird schon noch. Ich fühle mich wohl hier, in Währing, dem achtzehnten Bezirk Wiens, direkt an der U6, jener U-bahnlinie, die zu einem großen Teil oberirdisch auf Arkaden fährt und edle anmutende Stationsgebäude hat. Mein Hörsaal ist eigentlich ein Kinosaal, dafür aber sehr bequem.

Auf dem freien Radio Wiens, Orange 94, war ich auch schon zu hören, was aber nicht heißt, dass ich Angscht a Schrecken in Zukunft vernachlässigen werde, denn in einer Großstadt wie Wien gibt es wohl jeden Tag Anlass, eine Folge zu schreiben (was ich trotzdem nicht tun werde!).

Ich vermisse übrigens schmerzhaft Rosmarin, der in Österreich illegal zu sein scheint. Auf jeden Fall konnte ich noch keinen entdecken, was ich dann doch recht merkwürdig finde. Vielleicht sollte ich auf Kümmel umsatteln.
Außerdem vermisse ich das Geräusch von Regen auf einem Dachfenster. Aber man kann ja nicht alles haben.

Ich fühle mich wohl hier. Schön, dass mein Bauchgefühl Recht hatte und sich die Unsicherheiten und der Stress in den letzten Wochen doch gelohnt haben.

Ach, und das Blog hier heißt nun offiziel nur noch „enjoying the postapocalypse“. Als Fireball kennen mich doch eh nur ganz besondere Freunde. Wenn ihr wollt, könnt ihr eure Linktitel also umstellen. Wäre nett.

Foto aus Wikimedia Commons

5 Kommentare “Nachrichten aus Währing

  1. Wie gesagt, wenn mich alte Freunde weiterhin mit “Fire” ansprechen, habe ich nichts dagegen. Aber irgendwann werden Nicknames, die man mit 13 gewählt hat, halt auch etwas peinlich.

  2. Ja freilich gibt’s Rosmarin in Österreich – den kriegst in den kleinen Gewürzbriefchen zB. von Kotanyi oder Fuchs in jedem Supermarkt, und auf den Wiener Märkten, wovon der Naschmarkt im 4. Bezirk am berühmtesten (und auch in der Tat einen Besuch wert) ist, sowieso!

  3. Ich hab mittlerweil auch Rosmarin. Aber der wurde wahrscheinlich illegal über die Stadtgrenzen geschmuggelt. Wobei, bei der UNO-City habe ich schon welchen gesehen. Vielleicht sind die Geschäfte, in die ich gehe, alle zu klein. Obwohl es dort überall immer mindestens 3 verschiedene Arten Kümmel gibt. Wer braucht denn so viel Kümmel?

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