2010 revisited

photo cc by Gwenael Piaser

(2006. 2008. 2009)

1. Zugenommen oder abgenommen?
Gefühlsmäßig gleichgeblieben. Wobei ich insgeheim immer noch hoffe, dass ich in Wahrheit schwanger bin.

2. Haare länger oder kürzer?
Links kürzer, rechts gleich.

3. Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Gleich, würd ich sagen. Dafür hab ich es aber geschafft, meine Brille zu brechen, die der heldenhafte Ben dann bei einem Zwischenstop in München geklebt hat.

4. Mehr Kohle oder weniger?
Ich bin reich, dank der CEDIES.

5. Mehr ausgegeben oder weniger?
Mehr. Durch meinen Umzug hat sich die Miete etwas erhöht und ich habe doch einige Reisen unternommen.

6. Mehr bewegt oder weniger?
Mehr. Ich hab ja jetzt ein Fahrrad, das ich mit dem Wintereinbruch aber dann auch nicht mehr benutzt habe. Allerdings liegt meine Wohnung so, dass es keine Öffi-Alternative zu 15 Minuten „Frühsport“ (zur Uni hetzen, samt Besteigung eines sehr steilen Hügels) gibt.

7. Der hirnrissigste Plan?
Hab ich zum Glück nicht in die Tat umgesetzt.

8. Die gefährlichste Unternehmung?
Ich hätte k. beim Schwimmen fast aus den Augen verloren, und die Wellen waren ziemlich hoch. Zählt das?

9. Der beste Sex?
Wien ist gut zu mir.

10. Die teuerste Anschaffung?
Die Kaution für die neue Wohnung? Oder als wirkliche, materielle Anschaffung: mein neues Bett, bestehend aus einer großen Matratze und Lattenrost. Unglaublich viel bequemer als die Pritsche, auf der ich das Jahr davor genächtigt habe. Manchmal aber auch so groß, dass ich mich drin verliere. Vielleicht sollte ich Leute finden, die drin liegen, damit ich die Orientierung behalte.

11. Das leckerste Essen?
Kürbisrisotto.

12. Das beeindruckendste Buch?
Unentschieden zwischen Elisabeth Rank – Und im Zweifel für dich selbst und Jack Kerouac – On the road. Beide auf ihre Art und Weise beeindruckend.

13. Der ergreifendste Film?
Ich glaube, ich habe 2010 genau einen Film im Kino gesehen und bei dem bin ich auch kurz mal weggenickt. Ich werde nie der Cineast, der ich gerne wäre. Aber seht euch Ons Identitéit an! (Es gibt mittlerweile auch deutsche und französische Untertitel!)

14. Die beste CD?
Mir fällt schockierenderweise keine ein. Die neue Neubauten-CD habe ich leider noch nicht gehört.

15. Das schönste Konzert?
Habe mir leider kein erwähnenswertes Konzert angesehen.

16. Die meiste Zeit verbracht mit …?
Wien. Emotionen.

17. Die schönste Zeit verbracht mit …?
k. Und meinen neuen Mitbewohner_innen.

18. Vorherrschendes Gefühl 2010?
Kribbeln.

19. 2010 zum ersten Mal getan?
Urlaub zu Zweit. In einem Zelt. An der belgischen Küste.

20. 2010 nach langer Zeit wieder getan?
Mich irgendwo zu Hause gefühlt.

21. Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
emotionales Chaos. Und die restlichen zwei verteile ich auf die vielen Natur- und Umweltkatastrophen auf dem Planeten.

22. Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
Dass es sich lohnt, sich mit dem „Gender-Kram“ zu befassen.

23. Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
Ein Geschenkpaket mit ganz vielen tollen Sachen.

24. Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
Ein Besuch und alle Konsequenzen, die dieser hatte.

25. Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
„War das mit der Einladung eigentlich ernst gemeint?“

26. Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
„Ich hab dich vermisst.“

27. 2010 war mit einem Wort …?
loskommen.

28. Noch Fragen?
Mehr Fragen beantworte ich gerne bei formspring:
http://www.formspring.me/Joel

4 Kommentare “2010 revisited

  1. Merci fier deen Post. En huert mech inspiréiert daat nemlecht (oder eppes ähnleches) ze maachen. Hoffen du huers näischt dergeint dass ech mer deng Iddi kroopen. Ech hun däin Blog och brav als “Inspiratiounsreferenz” ugin. Bonne chance mat deem komeschen 2011, vun deem jiddereen schwätzt ;)

  2. Pingback: Oh, the days go by so fast/ 2010. « Die Kleine Göttin: Kopfüber in die Hölle!

  3. Pingback: 2011 revisited | enjoying the postapocalypse

  4. Pingback: 2012 revisited | enjoying the postapocalypse

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