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Straßenbahnromantik

Wie der letzte Straßenbahnwagen bin ich auch manchmal: leicht hintendran.

Liebes Tagebuch,

heute waren für ein paar Sekunden alle meine Tabs weg. Ich dachte schon, ich hätte jetzt all jene Dinge verloren, die ich in einem Tab gespeichert habe. Bookmarks funkionieren für mich nicht mehr, weil ich die nie wieder anklicke und sofort lesen möchte ich dann auch nicht alles. Da dachte ich mir, es sei sicherer, die Links hier reinzuschreiben. Hier:

Koken
Koken ist ein neues CMS oder Blogsystem, das sehr hübsch aussieht. Vielleicht will ich das ja mal ausprobieren, wenn wordpress mich nervt.

patreon
Patreon ist ein weiteres System, mit dem Contentschaffende im Internet finanziert werden können. Anders als bei flattr können wohl „Preise“ für bestimmten Content festgelegt werden. So ganz habe ich das noch nicht durchblickt, aber anschauen will ich es mir mal.

Albion 2
Albion war ein RPG, dessen Demo ich als Kind geliebt habe. Häuser aus lebenden Pflanzen, humanoide Katzenwesen und das alles im Weltraum! Die Vollversion hatte ich auch viel später mal und offenbar gibt es eine fanprogrammierte Fortsetzung namens Albion 2.

Alternative Medienakademie
Manchmal gibt es auch Tabs, die eigentlich schon längst abgearbeitet sind, aber dennoch überlebt haben. Die alternative Medienakademie läuft in diesen Tagen, besonders an dem kommenden Wochenende in Wien und ist sehr empfehlenswert. Spannende Workshops und Diskussionsveranstaltungen für kritische Medienschaffende.

European Literary Characters – Renert
Es gibt eine Datenbank über europäische literarische Charaktere und der berühmteste Fuchs Luxemburgs wird ebenfalls beschrieben.

codecademy
Irgendwannâ„¢ will ich ja mal so ein bisschen Dinge im Internet programmieren können. Die codecademy scheint mir ein guter Ort, um sich ein wenig Skills zuzulegen.

Rebel Girl – Popkultur und Feminismus
Ein spannendes Buch im Ventil Verlag, das ich mir vielleicht irgendwann kaufe.

Jean-François Lyotard: Postmoderne für Kinder
Ein spannendes Buch im Passagen Verlag, das ich mir vielleicht irgendwann kaufe.

Vanity and Venality
Artikel im London Review of Books:

„Susan Watkins reviews ‘Un New Deal pour l’Europe’ by Michel Aglietta and Thomas Brand, ‘Gekaufte Zeit’ by Wolfgang Streeck, ‘The Crisis of the European Union’ by Jürgen Habermas, translated by Ciaran Cronin, ‘For Europe!’ by Daniel Cohn-Bendit and Guy Verhofstadt, ‘German Europe’ by Ulrich Beck, translated by Rodney Livingstone, ‘The Future of Europe’ by Jean-Claude Piris and ‘Au Revoir, Europe’ by David Charter“

Ich glaube, ich habe den bis zur Hälfte gelesen und dann ist irgendetwas passiert, was mich davon abgehalten hat, weiterzulesen. Ist aber sicherlich spannend.

mumble hosters
Eine Liste mit mumble-Hostern, die ich mal rausgesucht hatte, weil ich Skype als Tool für Telefoninterview ablösen wollte. Sonderlich weit bin ich nicht gekommen.

The Serval Project
Da wollen Menschen mit Telefonen ein peer-to-peer-Netzwerk aufbauen. Vielleicht wirds dann doch irgendwann etwas mit der Telefonverbindung auf der Bahnstrecke zwischen Colmar-Berg und Cruchten.

StarMade
MineCraft im Weltraum.

F to 7th
„a homoerotic web series“. Wurde mir empfohlen und ich habe es nie angesehen. Baldâ„¢ dann mal.


Was heißt hier Queer?

Ein Text über diesen Queer-Begriff, der als Einleitung auf twitter empfohlen wurde.

Pokémon showdown
Pokémon im Browser spielen. Was die Jugend von heute halt so macht.

Ace Ferrara and the Dino Menace
Katzen und Dinsaurier im Weltraum. Den Entwickler habe ich auf einer Party kennengelernt und wir haben uns unter anderem nett über den Drehort des Wing Commander-Films unterhalten.

Welcome to Night Vale
Der beste fiktive Podcast, den ich momentan kenne. Welcome to Night Vale ist die fiktive Community-Radiosendung des Wüstenorts Night Vale, in dem alles gruselig und mysteriös ist. ALL HAIL THE MIGHTY GLOW CLOUD!

Queer SF mit Quoten-Heteros
derStandard.at hat queere Science Fiction zusammengesucht. Einige von den Büchern möchte ich mal lesen.

Und dann noch etwas, was gerade über diverse soziale Netzwerke reingekommen ist und ich schon gelesen habe:

Setzen, bitte.
laufmoos schreibt über Sitzpinkeln: „Im Sitzen pinkeln ist nicht unmännlich, sondern politisch.“

6 Kommentare “Linkspam

  1. Vielleicht wäre “Pocket” eine interessante Software für Dich. Damit kannst Du sowohl auf deinen handlichen Endgeräten (Smartphone, Tablet) als auch auf deinem Computer/Mac Links als “Später Lesen” markieren. Die App selbst generiert den Artikel/die Webseite, welche Du lesen willst dann in einem sehr lesbaren Format. Das funktioniert auch über die Twitter-App, du kannst also während Du in der Tram sitzt und Twitter durchstöbers, Dir Links fürs Späterlesen markieren. Ist ganz praktisch.

    http://getpocket.com/

  2. Claude & Jerome: Danke für die Tipps, ich kann das ja mal ausprobieren. Ich fürchte aber, dass das nur eine weitere Eskalationsstufe wäre.

  3. Pingback: Welcome to Night Vale | enjoying the postapocalypse

  4. Ja, ich bin spät dran:

    Eine offene und bei Bedarf selbstgehostete Alternative zu den Read-it-later-Apps: https://www.wallabag.org/ (ich benutze das selbst net, wenn die Tabs weg sind sind sie halt weg. Ist befreiend ^_____^).

    Ich hatte mich auch mal kurz mit Mumble beschäftigt und dann aufgegeben. Als Skype-Alternative benutze ich seit längerem Jitsi (http://jitsi.org/), die haben ähnlich wie palava.tv auch eine Web-Videobridge (https://meet.jit.si/).

  5. Pingback: Endlich angefangen: Welcome To Night Vale | gendalus

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