Linkspam (3) Femcamp, Sidbanoff und andere Scoops

Zwei Origami-Kraniche in einem BrunnenEs ist wieder Linkspam-Zeit! Ich habe wieder einmal tausende Tabs offen und weiß nicht, wie ich damit umgehen soll, also verblogge ich einfach mal die Links, die mir spannend erscheinen.

Als ersten Linktipp eine Aufforderung zum Mitmachen: Olja Alvir, ihres Zeichens Journalistin, Jugošlawienerin und Jungautorin will eine Doku über den Südbahnhof Wiens, der dem neuen Hauptbahnhof Platz machen musste, drehen:

der Südbahnhof – Verkehrsknoten wie finanzieller, kultureller und gesellschaftlicher Umschlagplatz. Hier kamen in den 50ern die ersten Gastarbeiter*innen in berstend vollen Zügen an, hierher brachten in den 90ern Busse die Menschen aus dem Jugoslawienkrieg nach Österreich. In der Zeit vor dem Internet und flächendeckenden Mobiltelefonen war der liebevoll „Sidbanoff“ genannte Jobbörse, Wohnungsanzeiger, Bank und Beratungszentrum.

Wer mitmachen will, meldet sich am Besten gleich bei Olja: Doku-Projekt: „Sidbanoff“
Mehr Links nach dem Klick auf

Letztes Wochenende fand in Wien das FemCamp, ein queer_feministische Barcamp, statt. Ich war Teil des Organisationsteams. Vielleicht blogge ich nochmal genau darüber, was wir wieso so gemacht haben, aber heute will ich erst einmal ein paar Links, die sich während dem Camp und den Diskussionen darüber so gesammelt haben:

Christopher Clay erklärt, warum eine Policy an Barcamps (und damit auch am FemCamp) nötig ist und wieso Ausschlüsse paradoxerweise zu mehr Offenheit führen können:
FemCamp: Wenn man Offenheit mit Einschränkungen erkämpfen muss

@bweidin hat die twitter-Debatte rund um anon-trolls, Vergewaltigungsdrohungen und die (Nicht-)Reaktionen von sogenannten alphatwitterern(sic!) zusammengefasst und in den Kontext gestellt:
Die Awareness der “Alphas”

Während dieser Debatte hat Barbara Kaufmann einen sehr persönlichen Text zu sexualisierter Gewalt geschrieben:
Kein Ort. Nirgends?

Radio Orange 94.0 hat einen Beitrag über das FemCamp gesendet:
FemCampWien 2014

Denocte erzählt von ihren Eindrücken und ihrer Session zu BHs:
Back from fem.camp Wien 2014

latenightlibrarian hat gleich zwei Einträge über der FemCamp geschrieben, einmal über
Die Angst vor dem Sprung über den Schatten und einmal über ihre Session zu fat activism:
Vom Femcamp zum Fettcamp – Zur fat activism-Session

Die Session, die Maria Pflug-Hofmayr auf dem FemCamp gehalten hat, gibt es in Langform auf Youtube: Per aspera ad astra

Vor dem eigentlichen Barcamp-Ereignis gab es im Rahmen des FemCamps einige Workshops, unter anderem ein gemeinsam mit progress organisierter Workshop von Luiza Puiu für Einsteiger_innen in die Fotografie. Eine der Teilnehmerinnen twittere diesen Link, den ich sehr praktisch finde:
Genialer Spickzettel für Fotograf_innen als kostenloser Download

Ich hasse das Wort „Scoop“. Ich finde, es klingt nach der unguten Seite der 1990er Jahre, nach Zeitungsgeschichten, die danach ausgesucht werden, ob sie sich gut verkaufen und nicht danach, ob sie gute Geschichten sind. Also nach der Art von Journalismus, die ich nicht machen will. Das (online-)Redaktionssystem der New York Times heißt Scoop und dieser Einblick darin lässt mich das Wort ein bisschen weniger hassen:
Scoop: A Glimpse Into the NYTimes CMS

Ein spannender und sehr langer Artikel zu einer einzigen Star Trek: The Next Generation (die mit Captain Picard)-Folge:
Shaka, When the Walls Fell

Ich habe gestern meinen Retwach von Star Trek: Voyager beendet und da passt dieser Link ganz gut, auch wenn es Buzzfeed ist:
46 Times Captain Janeway Was Outta Control Sassy (Lebensziel: einen Tag lang jede reply auf twitter mit einem Janeway-gif beantworten.)

Hundert Jahre nach dem ersten Weltkrieg sehen sich Bodenforscher_innen an, wie Bomben und Granaten den Untergrund verändern:
Wie der Krieg die Erde formt

Ach, und meinen letzten Artikel im progress will ich auch nicht unerwähnt lassen:
Ein Leben (fast) ohne Supermarkt

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