Gewohnheiten.

Normalerweise halte ich solche Gedanken ja eher per tweet fest, aber vielleicht ist es, da ich eh bald ins Bett muss und aber nicht Nicht-Bloggen wollte, gang gut, dies mal hier fest zu halten.

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Es ist so merkwürdig, wie manche Gewohnheiten fest in mir stecken, besonders solche, die eigene Vorlieben angeht. Ich mochte sehr lange keine sauren Gurken (oder sonstige eingelegte Gewürzgürkchen). Mittlerweile habe ich mich an den Geschmack gewöhnt, finde ihn nicht mehr eklig und knabbere selten, aber manchmal schon, sogar einfach so eine Gurke aus dem Glas. Es gibt einen Reihe Dinge, mit denen es mir ähnlich geht (schwarzer Kaffee zum Beispiel), aber es geht mir eigentlich um ein anderes Phänomen:

Ich habe mich so sehr daran gewöhnt, diese Dinge nicht zu mögen, dass ich mich immer wieder aktiv daran erinnern muss, dass das jetzt anders ist. Wahrscheinlich ist das einfach so eine Sache des Älterwerdens, dass ich auf einmal zu mir selbst Dinge sagen muss wie: Ich heiße Joël, bin siebenundzwanzig Jahre alt und ich mag jetzt saure Gürkchen, schwarzen Kaffee und übrigens bin ich auch Bachelor of Science.
Immerhin reicht es noch, wenn ich es mir innerlich sage.

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