Das gehackte Konto

Als ich nach langer Zeit mal wieder einen echten Traum aufschrieb

Ein ironisch übertriebenes Stock-Foto eines Hackers. Ein Mann hält eine schwarze Tastatur. Er trägt einen dunklen Kaputzenpullover und ein Nachtsichtgerät, von seinem Gesicht ist nur sein Kinn zu erkennen.

Ich bin in einer fremden Wohnung, und es sind viele Menschen anwesend. Irgendwie erreicht mich die Nachricht, dass mein flattr-Konto gehackt wurde. Im Traum heißt es nicht flattr, aber es funktioniert ganz ähnlich. Obwohl mir unklar ist, ob da überhaupt irgendwie Geld drin ist, bin ich enorm besorgt, dass mein Geld irgendwie verschwinden könnte. Zu allem Überfluss versuchen die Leute, die das getan haben, mich zu erpressen. Ich bin mir unsicher, wie ich darauf reagieren soll, weil es eigentlich nichts konkretes gibt, was ich tun kann. Obwohl ich unter Menschen bin, versuche ich, mich irgendwie bei dem Dienst, der nicht flattr heißt, aber so funktioniert, einzuloggen.

Vielleicht sind die Menschen, die mich gehackt haben und mich bedrohen, auch physisch in der Wohnung anwesend, die ganze Situation ist recht unklar, aber definitiv bedrohlich. Leider wird meine Erinnerung hier unklar (und ich bereue, den Traum nicht schon heute morgen in mein Handy getippt zu haben, so wie ich das eigentlich immer mache). Ich vermute, dass ich das Geld irgendwie wiederbekommen kann oder das Ganze nicht so schlimm ist. Als ich mich gerade bei flattr eingeloggt habe, sehe ich, dass ich dort überhaupt kein Geld mehr angesammelt habe – was nicht verwundern sollte, denn ich habe das überall deaktiviert, nachdem flattr die Nutzer*innen irgendwann gezwungen hat, ein bestimmtes Zahlungssystem zu benutzen, das Überweisungen enorm teuer gemacht hat.

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