weekend reading 5

Als ich wieder einmal viele Links für euch zusammensammelte

Eine Zeitung

Die Vorbereitung für diese Rubrik passiert im Moment wesentlich flüßiger, also habe ich mir eventuell einen guten Rythmus antrainiert. Das heißt für euch, dass ihr mehr und tendenziell spannendere Links bekommt. Und vielleicht weniger Eigenproduktionen bzw. Werbung für Dinge, die ich anderswo mache. Die woxx solltet ihr sowieso regelmäßig lesen!

Ich für meinen Teil habe mich ja immer noch nicht ganz an Emojis gewöhnt und trauere der Zeit, in der es fünf Varianten des „Emoticons“ gab, die benutzt wurden, ein klein wenig nach. Andererseits tun sich da oft interessante Welten auf. Zum Beispiel, wenn Gerichte sich ebenso nicht auskennen und aber Fälle anhand von Emojis tranchieren müssen: Emoji are showing up in court cases exponentially, and courts aren’t prepared.

Ich schreibe ja oft über Rollenspiele, bzw. „Pen and Paper“-Rollenspiele. Also jene, die mit Stift, Papier und Würfeln an einem Tisch (bzw. virtuell über roll20) gespielt werden. Auf Kickstarter gibt es aktuell wieder zwei spannende Projekte: Girl Underground ist ein RPG, bei dem alle Spieler*innen die Rolle einer Figur à la Alice in Wonderland übernehmen. Das klingt für mich sehr spannend. Bite Me! ist ebenfalls gerade auf Kickstarter, handelt aber von Werwölfen. Die Menschen, von denen das Projekt stammt, haben davor ein anderes spannendes Rollenspiel auf Kickstarter gehabt, also vertraue ich ihnen mal so weit.

Dann gibt es spannende Nachrichten im Bereich Fantasy und Feminismus: Feder und Schwert hat ein neues „Imprint“ (ich nehme an, das heißt sowas wie „Reihe“ oder „Edition“) für feministische Fantasy angekündigt. Unter Wicked Queen Editions: Ein neues Imprint für feministische Fantasy finden sich die Details, ich bin gespannt.

Zufällig sah ich letztens in meiner Podcasting-App eine Empfehlung für einen Podcast von David Tennant. Oft ignoriere ich solche Empfehlungen ja einfach oder schau gar nicht hin, aber hier dachte ich mir „Okay, wenn es David Tennant ist, kann ich ja mal reinhören“. Und in der ersten Folge, die ich höre, hat er Ian McKellen (Gandalf!) interviewt. In David Tennant Does a Podcast With… Ian McKellen geht es viel um Schauspielerei und darum, wie es war, schwul zu sein in einer Zeit, in der das ganz einfach illegal war.

Ich kenne mich ja nicht wirklich mit Sprachen aus, aber dieses Teppich-Ungeschickt fand ich sehr interessant. Was bei Sprachen und verschiedenen Alphabeten alles so passieren kann: Decoding Dodpo Momaubatg: A very welcoming mess-up. Über Luftqualität habe ich ja schon viel zu viel geschrieben, aber diese Kolumne von heise fand ich trotz des ableistischen Titels sehr lesenswert: Neun dumme Ideen, um Fahrverbote zu verhindern heißt sie und beschreibt, was deutsche Städte tun, anstatt das Problem wirklich anzugehen.

Ein erschreckender Einblick in die Entstehungsgeschichte und die Argumente, mit denen die neue EU-Urheberrechtsreform verteidigt wird, liest sich unter Das „absolute Unverständnis“ des Axel Voss. Wenn wir schon bei Technik sind, kann ich auch noch ein Item hier öffentlich auf meinen Wunschzettel schreiben: Musik durch Gesten: Der Mini.Mu-Handschuh klingt auf jeden Fall wie etwas, was ich gerne haben möchte. Vor allem, um es zu haben, denn musikalisch bin ich ja bekanntlicherweise so überhaupt nicht.

Die Zeiten, in denen ich viel Webdesign gemacht habe, sind ja lange vorbei, aber dieses Framework, das kein richtiges Framework ist, auf das ich per Zufall gestoßen bin, klingt verdammt spannend. Fast juckt es mich in den Fingern, das mal irgendwo auszuprobieren.Tailwind: style your site without writing any CSS!

Zum Schluss noch eine lustige Sache, die eigentlich nur aus Screenshots von Tumblr besteht. Ich hasse diese Tendenz ja, ständig Screenshots von allem zu machen und zu posten, statt Sachen zu verlinken. Aber dennoch sehr amüsant sind die LGBTQ Islands.

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