Die Fahrradtour

Als ich eine wichtige Nachricht für die Nachwelt festhielt

Am vergangenen Wochenende bin ich mehrere Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Aus der vier-Seen-Tour wurde schon vor Fahrtantritt die drei-Seen-Tour, die ein weiterer Mitfahrer und ich dann zu einer zwei-Seen-Tour machten, vor allem aus Angst vor dem Anstieg in Langres. Der Akku des Elektrofahrrads sollte dann ja doch bis zur Anhöhe halten. Das tat er auch, was mir jedoch nicht wirklich weiterhalf, denn nach wenigen hundert Metern habe ich geschoben. Zumindest bis zu einem Punkt, an dem es nicht mehr ganz so steil war.

Mit einem E-Bike zu fahren macht, auch bei dem eher touristischen Modell, das ich fuhr, dann doch schon ziemlich Spaß. Ich fahre ja so gut wie nie Rad und habe auch sonst keine Kondition, aber die meisten Steigungen machten mir sehr wenig aus. In der Geraden macht es noch viel mehr Spaß: Ein wenig treten, loslassen, sich treiben lassen. „Eingebauter Rückenwind“ habe ich mal gelesen, und ich denke, das trifft es sehr gut. Mein Rad war dann doch eher schwer, für den Alltag würde ich etwas leichteres wollen. Nicht nur, weil ein schweres Rad halt auch die Vorteile des Antriebs wieder aufgibt, sondern auch, weil Räder halt auch manchmal Stufen hochgetragen werden müssen.

Die Gegend rund um Langres ist zwar etwas menschenleer und trostlos, das Städtchen selbst ist aber ganz nett. Der Käse, der dort hergestellt wird, ist unglaublich lecker und eigentlich ist das ja meistens schon Grund genug, um einen Abstecher zu machen.

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