Die Losgelöstheit

Als ich mich wie ein Luftballon fühlte

Strommast, Stromleitung, ein Wald, eine Straße, darüber ein großes Stück Himmel mit vielen weißen Wolken

Ich bin losgelöst. Zumindest glaube ich das. Als habe das Ende einer Sache, zwei Sachen, die nichts mit mir zu tun haben, eine ganz andere Sache mit in den Abgrund gerissen. Ist es so vermessen, einen Grund zur Hoffnung zu sehen, auch wenn ich kein Lineal besitze?

Ich ahne, dass es nicht so gut sein kann, wie es sich anfühlt. Die Dinge sind nie so gut, wie sie sich anfühlen. Die Dinge sind meist Sachen, und dann brauchen sie immer ein Ende, das immer nur überraschend kommt und nicht einzuleiten ist. Es muss nicht so sein. Es könnte auch sein, dass endlich die Wendung kommt, dass keine Sachen mehr kommen, dass das Ende so gültig ist wie sein Name.

Ich weiß auch nicht, ob das nicht alles nur das Auge des Sturms ist, in dem alles kurz ruhig ist. Bin ich nicht eher ein Luftballon, der glaubt, der Schwerkraft entwachsen zu sein, dabei aber nur einem Trick zum Opfer gefallen ist? Ich sehe es nicht, nicht von dem Felsen aus, auf dem ich stehe.

In Wirklichkeit ist nur überall Nebel, selbst zwischen meinen Fingern.

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