weekend reading 18

Als das lange Wochenende mich durcheinanderbrachte

Durcheinandergebracht ist vielleicht ein zu großes Wort, aber ich habe gestern einfach so darauf losgeschrieben, und bellende Hunde soll eins ja nicht aufhalten. Überhaupt habe ich diese Woche ziemlich viel geschrieben, zum Beispiel passend zum Pride Month Videospiele: Subversives Zocken. Das hatte ich schon lange vor, spätestens seit ich in der entsprechenden Ausstellung in Berlin war. Wer die verpasst hat, kann sich den Katalog aber noch kaufen oder einfach im LGBTQ Video Game Archive stöbern.

Über den nicht-so-groß-wie-erwarteten Wahlerfolg der luxemburgischen Grünen habe ich auch ein paar Worte verloren: Kein grüner Tsunami. Insgesamt haben wir bei der woxx viele Wahlanalysen zu den Europawahlen (vor allem aus luxemburgischer Sicht), wer sich da also ein wenig einlesen will, kann kostenlos bei uns tun. Diesen Blick von Correctiv auf die deutsche Wahlsoftware fand ich aber eher erschreckend.

In Deutschland gibt es einen neuen Fall von einer Person, die journalistische (oder quasi-journalistische) Inhalte produzierte und diese frei erfunden hat. Anke Gröner hat dazu geschrieben, die Zeit hat ebenfalls nachgeforscht, wie ein erfundener Gastbeitrag bei ihr veröffentlicht werden konnte. Ich frage mich ja, ob das Problem nicht auch daran liegt, dass es wenig Möglichkeiten gibt, um mit der Veröffentlichung von Prosa überleben zu können? Sollte vielleicht jemand „doku“fiktionale Kurzgeschichten als „Groschenromane“ verkaufen?

Ob diese Fonts alle so gut sind, wie die Überschrift behauptet, wage ich zu bezweifeln, aber sie sind umsonst und sehen gut aus – wer seine Sammlung etwas auffrischen will und dabei nicht immer allzusehr auf Sonderzeichen angewiesen ist, kann sich ja bedienen.

Für Menschen, die Webdesign machen oder über die Möglichkeiten staunen wollen: cssfx.dev glitzer und funkelt ziemlich viel.

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