weekend reading 20

Als mal wieder Freitag war

eine Zeitung

Diese Woche war ich so fleißig wie sonst nie, ich hab schon letzten Samstag damit angefangen, mir Links zu speichern. Dafür habe ich diese Woche keinen langen Artikel geschrieben, aber so einige kurze: Radiohead wurde gehackt und spendet an Extinction Rebellion, Einsatz für mehr Nachtzüge und den Podcast habe ich auch aufgenommen: Diskriminéierung a politesch Korrektheet. Wir reden darüber, dass bei der Anprangerung von Diskriminierung erstmal Abblocken als Gegenreaktion kommt. Und darüber, wie das vermeidbar wäre.

Wo wir schon bei Diskriminierung sind: The Making of a Youtube Radical ist eine grandiose Recherche der NYT, die zwar nicht unbedingt super viel neue Erkenntnisse bezüglich Youtube bringt, aber gut nachvollziehbar macht, wie Menschen dort radikalisiert werden und nicht mehr aus einer Blase rauskommen. Über die andere Seite, die Moderator*innen von Social Media, geht es in The Trauma Floor – The secret lives of Facebook moderators in America (Danke Chris!). Auch das nicht unbedingt neu, aber nochmal sehr drastisch dargestellt, wie es den Menschen geht, die für uns Facebook „sauber“halten.

Bleiben wir bei Gewalt, aber in einer anderen Form: Unter dem Titel JUNG,BRUTAL, KRIMINELL. Jugendgangs in Wien hat das migrantische Magazin Biber eben diese Jugendgangs untersucht. Für meinen Geschmack ein wenig reißerisch, aber dennoch lesenswert.

Was kommt nach den Hipstern? Oder eher: Was ist nach den Hipstern gekommen? After Authenticity geht dieser Frage nach. Und noch viel mehr der Frage, was denn jetzt mit unserer Suche nach Authentizität und Echtheit passiert, wo sie weg sind.

Ein etwas älterer Artikel, den ich dennoch spannend fand: You Can‘t See It, But Humans Actually Glow With Our Own Form of Bioluminescence. Wir glühen also tatsächlich.

Und dann hab ich sehr viele nette, lustige, entspannende Links: exhibitionism ist ein sehr kleines Spiel, das in einer Kunstgalerie spielt. Wer immer schon einmal eine Vernissage erleben wollte und sich bisher noch nicht hingetraut hat, kann das jetzt online machen. Biorender ist hingegen eine Software für biologische Illustrationen, die sehr nett aussieht. Wenn man denn solche Illustrationen machen muss.

doodle place ist der Ort, an dem eure krakeligen Strichzeichnungen laufen lernen. Im Browser, weil heutzutage geht ja alles im Browser. Erinnert ihr euch noch, wie wir gestaunt haben, als wer „Quake“ im Browser zum Laufen gebracht hat? Und wo wir schon bei Generatoren sind: Mit pride-gen könnt ihr eure eigenen Pride-Flaggen und Buttons erstellen und abändern. Sehr nett.

Wer immer noch nicht den richtigen Texteditor gefunden hat, kann sich ja mal TEXTREME anschauen. Im Gegensatz zu allen anderen langweiligen Editoren gibt es hier Spezialeffekte beim Schreiben.

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