Die Motte

Als ich einen steifen Nacken hatte.

Eine schwarze Motte

Ich denke mir, ich sollte mal weiterschreiben, aber ich hatte ja noch nicht einmal ein Dokument offen. Dabei habe ich in letzter Zeit sehr oft einfach nur auf mein Handy getippt, ohne Dokument, in einen Chat mit mir selbst. Auch eine merkwürdige Entwicklung, aber vielleicht gar nicht so schlecht, aus dem fahrenden Bus heraus meine innersten Gedanken oder das, was ich dafür halte, aufzuschreiben.

Mein Nacken ist steif, aber es ist meine eigene Schuld. Was es vermutlich immer ist, aber diesmal habe ich nicht im Schlaf merkwürdig da gelegen, sondern wach, also kann ich wirklich etwas dafür. Ich halte eine sehr kleine, aber hübsche Motte kurz für eine Stechmücke und muss mich dann bei ihr entschuldigen, als ich sie verscheuche.

Ich höre zufällig die Lieder, die ich damals einerseits lustig fand, andererseits als dunkle Prophezeiung wahrnahm. Vielleicht muss ich wieder mehr darüber nachdenken, vielleicht muss ich ich lernen, das alles zu vergessen. War das Kribbeln in meinen Händen je weg?

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