weekend reading 28

Als es wieder mal Links gab.

Okay, das geht heute etwas schneller, weil es ist schon beinahe Mitternacht und der Tag war aus irgendeinem Grund anstrengend, was vermutlich an der Post-Unwetter-Heimreise lag. Ich hab diese Woche ein Editorial über Hate Speech im Netz geschrieben, in dem darauf eingehe, was die beiden Massenschießereien mit uns zu tun haben. Im Podcast haben wir darüber (auf Luxemburgisch) ebenfalls geredet. Den Artikel meiner Kollegin über Body Positivity lege ich euch auch ans Herz.

When Battlefield Surveillance Comes to Your Town zeigt neue Möglichkeiten der Überwachung mittels Kamera-Flugzeugen, die detaillierte Fotos von Städten machen. Damit soll es möglich sein, im Nachhinein Verbrechen aufzuklären. Aber wollen wir wirklich, dass jeder unserer Schritte ständig aus der Vogelperspektive fotografiert wird? Eine andere Version wären Drohnen, die ständig über den Städten fliegen – noch unschöner.

Wenn ihr diese Woche nur einen einzigen Link klickt, klickt auf diesen: I‘m Gay – Eugene Lee Yang ist ein Meisterwerk, das so unglaublich viel erzählt, ohne ein einziges Wort zu sagen. Ich bin immer noch begeistert.

Der Artikel Reddit Rises Up Against CEO for Hiding Russian Trolls ist zwar recht alt, zeigt aber auf, was passiert, wenn toxische Communities zerschlagen werden. Sie kommen nämlich nicht an anderer Stelle genau so wieder zusammen. Und das sollte uns zu denken geben, auch im Hinblick auf 8chan.

The flawed Kinder Egg defence beschäftigt sich mit dem Argument mancher Spieleentwickler*innen, Loot Boxes seien ja im Grunde nichts anderes als eine Kinderüberraschung. Da weiß eins ja auch vorher nicht, was drin ist. Macht aber nicht ganz so süchtig und ist auch nicht so nahe am Glücksspiel.

What was the Soviet Union really like? zeigt Fotos, die ich so nicht erwartet hätte.

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