Die Afterparty

Als ich etwas lädiert war.

Im Dämmerzustand liege ich den ganzen Tag herum. Die letzte Nacht hallt noch nach. Die Hütte im Wald, das Feuer, um das Leute herumstehen, das Menschen umarmen, in dem auch ich einmal herumstochere. Ich erinnere mich an die vielen Male, die ich den Hügel hochgegangen bin, um ihn dann wieder rauchend, den Kopf gen die Sterne gerichtet, breit grinsend heruntergegangen bin. Viel zu wenig Umarmungen, eigentlich. „Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist wabbelig.“, sagte ich zum Abschied, denn wie immer wurde ich viel zu früh müde.

Ich spüre den Abend immer noch, aber ich bereue es nicht. Im Gegenteil, ich genieße das Gefühl, obwohl es eigentlich nicht zum genießen ist, obwohl ich kaum aus dem Dämmerzustand herauskomme. Ich denke nicht viel, was eine willkommene Abwechslung ist.

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