Der Tagtraum

Als ich schlafwandelte.
Ich bin nur noch müde. Es regnet zu viel und alles um mich herum nervt mich, so dass ich mich nicht konzentrieren kann. Vermutlich ist es lediglich die Jahreszeit, aber ich kann auch mit dieser Feststellung nichts anfangen. Ich ertappe mich in einem Moment dabei, dass ich gut 200 Meter gegangen bin, ohne an irgendetwas zu denken. Früher wäre das meine Vorstellung eines Himmels gewesen, an nichts denken zu müssen, die Stille in meinem Kopf genießen zu können. Obwohl es das in gewisser Weise immer noch ist, erschrecke ich mich selbst ob dieses kurzen Aussetzers, als wäre es so schlimm, einmal tagzuträumen. Eigentlich sollte ich das öfters tun.

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