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Der 2019-Rückblick

Als ich den letzten Rückblick auf 2019 warf.

Eins meiner großen Vorbilder beim Bloggen ist ja ben_, der sich jedes Jahr einer rigorosen Selbstkritik unterzieht. Da ich am Anfang des Jahres keine Vorsätze niedergeschrieben habe, kann ich mich schlecht damit vergleichen. Das Jahr 2019 war, um es nochmal zu wiederholen: anstrengend. Im Großen und Ganzen fühle ich mich zufrieden, aber viele Kleinigkeiten zerrten an meinen Nerven. Weder dem immer näher rückenden Abgrund (innerlich wie auch äußerlich) kann ich entrinnen, noch dem zwischenmenschlichen, das dann doch manchmal an mir nagt.

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Der 2019-Arbeitsrückblick

Als ich mir anschaute, was ich so gearbeit habe im letzten Jahr.

2019 war das zweite Jahr, das ich vollständig bei der woxx arbeitete. Und wie immer ist das Ende des Jahres ein guter Moment, um auf jene Artikel zurückzublicken, auf die ich besonders stolz bin. Ich hatte kurz vor, eine Top 10 oder Top 12 (ein Artikel aus jedem Monat) zu machen, aber vermutlich wird das jetzt etwas loser.

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Der 2019-Musikrückblick

Als ich über meinen Musikkonsum nachdachte.

Zum Beginn des Herbsts fragte mich auf einer Party am Waldrand jemand, was für Musik ich so hören würde. Und mir fiel keine Antwort an. Keine gute auf jeden Fall, weil „Ich höre Chillwave-Mixes auf Youtube“ nicht wirklich eine Antwort auf so eine Frage ist. Irgendwie hatte es sich ergeben, dass aus einer Person, die religiös die Diskografie neuentdeckter Bands abhörte, um deren Werk zu verstehen, jemand geworden war, der Musik nur so nebenbei hörte.

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Der 2019-Spielerückblick

Als ich auf die Games zurückblickte, die ich dieses Jahr spielte.

Ich dachte, das hier würde eher eine kurze Sache werden, weil „so viel habe ich dieses Jahr doch gar nicht gespielt“, aber nachdem ich jetzt kurz bei einigen Spielen geschluckt habe, die dann doch schon so einige Stunden verschluckt haben, muss ich das vielleicht doch überdenken. Steam zeigt mir insgesamt 21 Spiele an, die ich dort gespielt habe. Hinzu kommt noch ein Titel, den ich bei Epic kaufen musste (honk honk!), ein Titel von Gog und mindestens ein Indie-Spiel. Macht mindestens 24 Spiele, die ich 2019 zumindest einmal kurz offen hatte.

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Der 2019-Filmrückblick

Als ich versuchte, mich an alle gesehenen Filme zu erinnern.

Gar nicht so leicht, sich zu merken, welche Filme eins alles in einem bestimmten Jahr gesehen hat. Also, natürlich wäre es leichter, wenn eins jeden Tag bloggen würde und das zum Anlass nähme, jeweils kurz eine Rezension zu schreiben, aber so etwas mache ich ja nicht. Ich habe mir jetzt relativ lang angesehen, was alles so „großes“ 2019 herausgekommen ist. Um dann festzustellen, dass vieles, was ich heuer gesehen habe, in den USA schon Ende 2018 in den Kinos war. Ganz schön verwirrend. Anschließend stellt sich natürlich die Frage, ob ich da jetzt eine Hitliste draus mache oder zu jedem Film kurz etwas schreibe?

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Das Fest (2)

Als ich meine Worte bereute. Ich mag das Fest immer noch nicht. Ich sehe die Fotos der anderen und frage mich, wie es wohl wäre, wenn ich in diesen Häusern lebte, wenn ich mit diesen Leuten feierte und fühle mich ein wenig neidisch. So wie ich mir beim Tanzen viel zu oft vorstellte, in Wirklichkeit an einem anderen Ort zu tanzen. Weiterlesen

Das Fest

Als ich die Nervosität anderer nicht aushielt.
Ich mag das Fest nicht. Ich mag nicht, wie sich alle aufschaukeln, nervöser und nervöser werden und am Ende niemand zufrieden ist. Aber irgendwie geht es auch nicht anders, irgendwie muss es ja so sein. Nichterscheinen ist keine Lösung, und auch nicht das, was ich will. So bleibt nur, allen Ruhe zu wünschen. Und Gelassenheit.

Der 2019-Bücherrückblick

Als ich feststellte, dass ich so gut wie nichts gelesen hab.

Fünf Bücher habe ich bei Goodreads als gelesen eingetragen. Vorgenommen hatte ich mir 20. Und das meiste von dem, was ich tatsächlich gelesen habe, waren Comics. Eventuell müssten das ein paar mehr sein, aber wirklich viele waren es nicht. Der Stapel ungelesener Bücher ist größer geworden, jener mit Sachbüchern, in die ich einmal reingeschaut habe, ebenfalls. Möglicherweise liegt es am Podcastkonsum, der dazu geführt hat, dass ich meine Zeit in öffentlichen Transportmitteln nicht mit Lesen, sondern mit Hören verbringe.

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Das Gedankenkabinett

Als ich über das Aufschreiben nachdachte.

Ich möchte jeden meiner Gedanken festnageln. Vermutlich ist es schon zu spät, um eine genaue und richtige Rückbetrachtung des Jahres zu bewerkstelligen. Andererseits sollte das in einem Jahr, in dem ich quasi jeden meiner guten Gedanken ins Internet schrieb, auch nicht allzu schwer sein – ich kann also noch ein paar Tage damit warten. Das kommt auch dem Gefühl zu Gute, das ich immer habe, wenn ich Jahressrückblicke sehe, die meiner Meinung nach viel zu früh kommen und sich dennoch anmaßen, das Jahr Revue passieren zu lassen.

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