weekend reading 47

Als der zweite Freitag im Jahr war.

Uiui, schon der zweite Freitag heuer? Ich erwischte mich heute, wie ich auf den Kalender schaute und mir dachte, es sei ja schon bald wieder Februar. Diese Woche schrieb ich über die neue Regierung in Österreich und nannte sie einen fauler Kompromiss. Das fraß, neben anderen Arbeiten, das meiste meiner Zeit. Manchmal geht es viel zu schnell. Den Podcast habe ich noch aufgenommen, darin reden wir über das undemokratische Wahlrecht in Luxemburg. Auf Luxemburgisch. Und wo wir schon bei Podcasts sind: Im luxemburgischen Sexpodcast reden wir diese Woche über BDSM.

‚Like sending bees to war‘: the deadly truth behind your almond-milk obsession ist ein recht guter Artikel über die Bienenzucht und -haltung in den USA, mit einem schrecklichen Clickbait-Titel, der vermutlich weder wahr ist, noch benötigt worden wäre. Das Problem bezieht sich wieder rein auf die Mandelindustrie, noch wird irgendwo angegeben, welcher Anteil der geernteten Mandeln tatsächlich zu Milch verarbeitet wird. Sowohl Anbaufläche als auch Mandelmilchproduktion sind in den letzten Jahren gestiegen, aber da ist nicht ganz klar, wo Ursache und wo Wirkung ist.

Ein guter Twitterthread über das Phänomen der „keine Handys erlaubt“-Cafés und wie diese Politiken verschiedene, marginalisierte Menschen ausschließen.

Permitting the growth of monopolies is a form of government censorship schreibt Cory Doctorow auf boingboing und macht auch mit dem Aufmacherbild bereits einen ziemlich guten Punkt: Presse- und Meinungsfreiheit hilft nichts, wenn sie nur theoretisch besteht. Wenn Medienmonopole entstehen, hilft das der Demokratie überhaupt nicht.

Alles neu denken — der Prozess hinter dem Relaunch des digitalen SPIEGEL beschreibt mit ziemlich vielen Buzzwords den Prozess hinter der neuen Spiegel-Website. Spannend, wie lange das bei so einem großen Medienunternehmen dauert, und wie viele Menschen eingebunden sind. Aber das muss wohl so, wenn die bisherige Lösung auf Internet Explorer basierte.

Auf Facebook machen Leute neue Star Trek-Geschichten mithilfe von Actionfiguren. Ziemlich lustig.

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