weekend reading 54

Als ich einen produktiven Freitag hinter mir hatte.

Diese Woche habe ich mal wieder nur über Mobilität geschrieben. Einerseits darüber, wie einfach es ist, Teslas Autopiloten in die Irre zu führen. Und andererseits über den kostenlosen öffentlichen Verkehr, der ab Sonntag in Luxemburg eingeführt wird. Zuerst habe ich mich über die lächerliche Art und Weise, mit der die Maßnahme beworben wird, aufgeregt. Und dann habe ich in drei Teilen den Status Quo des öffentlichen Transports dargelegt und aufgeschrieben, was alles noch fehlt, damit es zu einer Verkehrswende kommen kann.

DieStandard hat einen spannenden Artikel zu einem Phänomen, das ich zwar nur am Rande mitbekomme, mich aber ziemlich nervt. Moderne Spiritualität: Auf dem Weg zum besten Ich zeigt gut auf, wieso vieles an diesem Achtsamkeits-Tralala falsch ist.

Bleiben wir in Wien: Im Interview Wie Wien Mädchen zurück in die Parks holte erklärt das Moment-Magazin, wie Stadt- und Landschaftsplanung Menschen (ungewollt) ausgrenzen oder eben integrieren kann.

Forget Chess—the Real Challenge Is Teaching AI to Play D&D, sagt wired und stellt ein Projekt vor, das genau das versucht. Eine künstliche Intelligenz soll DM von einem Dungeons and Dragons-Spiel werden – was schwieriger ist, als es vielleicht klingt.

China will 100.000 Enten nach Pakistan schicken. Nicht einfach so, sondern um damit Hilfe gegen eine Heuschreckenplage zu leisten. Das ist wohl auch effektiver als Insektizide. Und ich möchte sehen, wie 100.000 Enten Heuschrecken essen.

Der San Fransisco Chronicle hat mit Mapping the money gezeigt, welche US-Präsidentschaftskandidat*innen wo in Kalifornien wie viel Geld eingesammelt haben. Das ist ziemlich spannend und guter Datenjournalismus.

Ihr dachtet vielleicht, ich verschone euch mit dem Coronavirus, aber weit gefehlt. Preparing for Coronavirus to Strike the U.S. zeigt, was alle tun können, damit die Pandemie nicht so schlimm wird, wie sie werden könnte. Die Tipps sind einfach: Bisschen Essen einkaufen (nichts spezielles, nur Voräte für den Fall der Fälle), regelmäßig Hände waschen und versuchen, gesund zu bleiben, um die Krankenhäuser zu entlasten. Klingt alles ganz logisch.

Das Smithsonian hat 2,8 Millionen Bilder in die Public Domain freigesetzt und stellt dafür eine spezielle Online-Plattform zur Verfügung. Ich hoffe, dass noch viele andere Museen und Archive diesem Beispiel folgen werden. Das Wissen der Welt sollte uns allen gehören.

Jemand hat die Simpsons in reinem CSS nachgebaut. Als Person, die es gerade so schafft, ein paar Div-Container irgendwie halbwegs an der Stelle anzuzeigen, an der sie sein sollen, finde ich das sehr beeindruckend. Hier noch ein Stück CSS: Box Position in the Golden Ratio (Css Only).

Oh, und die Erde hat einen neuen Mond. Der ist allerdings nur so groß wie ein Kleinwagen. Ich weiß nicht, ob das wirklich zählt, aber scheinbar schon?

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