Die fehlende Alternative

Als ich an die restliche Zeit denke.

Ich sitze im Bus und höre Musik, weil ich mich auf einen Podcast ohnehin nicht konzentrieren könnte. Es zieht in meinem rechten Arm. Das Kribbeln ist immer noch da, aber es strahlt bis in in die Arme. Möglicherweise wächst dort doch ein weiteres Auge, manchmal fühlt es sich zumindest so an.

Ich frage mich, ob nun mein ganzes Leben sich so anfühlen wird: Das Niederdrücken, das Kribbeln, nur manchmal unterbrochen von Momenten, in denen ich kurz nicht dran denke, weil ich auf einer Demo stehe oder mir einen Film ansehe. Wenn ich an diese Pausen denke, fühle ich mich wie ein Schummler, als würde ich mir das alles nur ausdenken.

Es kann so nicht weitergehen, aber ich weiß auch nicht, was die Alternative wäre.

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