Der Abgrund

Als ich nicht nach weiter wollte.

Ich stehe am Abgrund und will keinen einzigen Schritt weiter. Nicht wirklich verwunderlich, weil es zwei Meter weiter senkrecht in die Tiefe geht, sicher 20 Meter, wenn nicht mehr. Ich versuche, die Aussicht zu genießen, was alles andere als einfach ist. Ich bin erstaunt, wie weit ich doch sehe, dass ich das Birkenwäldchen so gut von dem Buchenwald dahinter unterscheiden kann und ein Gespür bekomme für die Kuppen, die ich sonst nur zu Fuß bewandere.

Es tut gut, draußen zu sein, aber ohne die Sonne und mit der Dämmerung im Nacken ist es weniger entspannend als sonst. Irgendetwas in meinem Hinterkopf hetzt mich hin und her, obwohl es dafür eigentlich überhaupt keinen wirklichen Grund gäbe. Immerhin ist alles grün auf den roten Felsen.

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