Der ewige Kreislauf

Als ich etwas neues ausprobierte.

Nach dem Frühstück mache ich etwas neues, etwas, das ich noch nie getan habe. Ich bin gar nicht so schlecht darin, wie ich etwas erstaunt feststelle. Danach bin ich im Garten, der Kompostboden muss aus dem Komposthaufen geholt werden, um Platz für neue Küchenabfälle zu machen. Der Kreislauf des Lebens, sozusagen. Ich versuche nicht zu viel über die Tatsache nachzudenken, wie schnell eine Bananenschale zu Erde wird, obwohl ich die Prozesse dahinter eigentlich kenne – oder zumindest bereits von ihnen gehört habe.

Ich sehe einige Asseln, fische den nicht verrotteten kompostierbaren Plastik aus der Erde und entferne ein paar Steine. Es überdauern auch Dinge, wie mir diese Funde versichern. Auch das scheint mir irgendwie unheilverkündend. Zum Glück scheint die Sonne, die Arbeit ist halbwegs anstrengend, aber nicht zu sehr, so dass ich nicht zu viel über all diese Dinge nachdenken muss. Am Ende mache ich mir noch einen Kaffee und bringe den Biomüll auf den neuen Kompost, auf dass der Kreislauf vom Neuen beginnen möge.

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