weekend reading 70

Als ich zum 70. Mal Links postete.

Diese Woche schrieb ich darüber, dass ein Tiny House auch keine Lösung ist, über „Vakanz doheem“ in einem fiktiven Staat und über den Comic-Band Hattest du eigentlich schon die Operation? Keinen längeren Artikel, aber angesichts meiner anhaltenden Beschäftigung mit einer verstopften Nase war ich ganz froh darüber. Ach, und die letzte Folge der zweiten Staffel vom Sexpodcast ist auch heute gelaufen. Nach der Sommerpause geht‘s weiter.

Was die Explosion von Beirut mit Korruption zu tun hat, beschreibt das Zenith-Magazin in einem interessanten Beitrag, der vor allem politische Zusammenhänge erklärt, die vielen von uns vielleicht nicht so bewusst waren. Der im Artikel verlinkte wired-Artikel über die Generatorenmafia in Beirut klingt auch spannend, den hab ich aber noch nicht gelesen.
Dieser Foto-Vergleich von vor und nach der Explosion ist auch sehr beeindruckend.

Für ein paar Wochen waren diese ziemlich angriffslustigen Videos, die sich über Donald Trump lustig machen und für Biden sind, überall im Netz zu sehen. Hinter vielen von ihnen steckte „The Lincoln Project“, das eigentlich ein republikanischer Wahlkampfbund ist. Das Moment Magazin hat die Hintergründe zu der Gruppe, die eigentlich wenig mit Lincoln zu tun hat.

Die Lego-Steine für Interfaces, Computermonitore, usw. hatte ich hier vor einiger Zeit schon einmal, allerdings nur als Bild. Jetzt hat ein UX-Designer sich die alle angeschaut und einige spannende Gedanken dazu verfasst.

Eine tolle Ausschreibung für Menschen, die gerne schreiben und am 19. September Zeit haben, durch Lübeck zu flanieren: Das Flanier-Stipendium. Für die Teilnahme und Textproduktion gibt es 500 Euro Stipendium und Fahrtkostenrückerstattung, das Angebot richtet sich vor allem an Frauen, queeren, trans und inter Personen, BIPoC und Menschen mit Behinderung.

Wenn Christ*innen in den USA auf ihr religiöses Recht bestehen, keine Abtreibungen zu dulden, dann können Satanist*innen ja wohl auch auf ihr Recht bestehen, „religiöse Abtreibungen“ ohne staatliche Interventionen durchzuführen. The Satanic Temple‘s religious abortion ritual nennen die das.

In What ARGs Can Teach Us About QAnon wird sehr gut beschrieben, wie sehr die Art und Weise, wie Verschwörungsmythiker*innen um QAnon (aber es funktioniert auch bei anderen Verschwörungsmythen so) „arbeiten“, an die Alternate Reality Games erinnert, die eine Zeit lang sehr in Mode waren (und wohl immer noch existieren).

Über die möglichen Spätfolgen von Covid-19 wurde schon viel geschrieben, manche Geschichten sind sehr erschreckend und zeigen, dass viele von uns diese Krankheit nicht ernst genug nehmen. The Soft Butch That Couldn’t (Or: I Got COVID-19 in March and Never Got Better) ist eine von denen.

In The Lost History of Socialism’s DIY Computer beschreibt Jacobin die Geschichte des jugoslawischen Galaksija-Computers.

Wer Dateien aufteilen will wie Voldemort seine Seele, kann die sehr gut benamselte Software Horcrux verwenden. Vielleicht kann man seine Lieben ein letztes Mal trollen, indem wichtige Dokumente auf sieben USB-Sticks in aller Welt verstreut sind, und sie gefunden werden müssen.

Für alle, die an Indie-RPGs interessiert sind, die ohne GM und ohne Würfel funktionieren: Wanderhome ist „A pastoral fantasy tabletop RPG about traveling animal-folk and the way they change with the seasons.“ und die Kickstarter-Kampagne läuft gerade sehr erfolgreich.

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