weekend reading 75

Als ich Freitags wenig Links hatte.

Ui, es ist schon Freitag? Ich mag es ja meistens, wenn diese Frage sich plötzlich stellt, aber nicht unbedingt in meiner Urlaubswoche. Ich habe nicht unbedingt bewusst weniger Zeit auf social media verbracht, sondern das ist halt so passiert. Alles kein Fehler, aber es gibt erstaunlich wenig offene Tabs. Immerhin kann ich euch die neuste Episode vom Sexpodcast empfehlen: In Who the f*** is Marcel? geht es um Unterwäsche (auf Luxemburgisch).

In den USA gibt es mal wieder riesige Waldbrände und We Still Don’t Know How to Talk About Wildfires beschreibt sehr gut, dass es im Gegensatz zu anderen Naturkatastrophen sehr schwierig ist, über die Waldbrände zu reden, weil sie halt auch natürlich vorkommen und Sinn und Zweck haben. Genau wie Hochwässer zeigen sie aber auch, dass die Menschheit oft da leben will, wo es gar keine so gute Idee wäre.

Anfang der Woche gab es ein Meme über diese eine Star Trek TNG-Folge, wo die Aliens in „Metaphern“ reden. Shaka, When the Walls Fell von The Atlantic ist immer noch der beste Artikel über die Folge und die linguistischen Probleme, die sich daraus ergeben.

Eins meiner Lieblingsfeuilletonblogs, 54books, hat mit Die Verdoomung des Feuilletons ein großartiges Stück über Games-Journalismus geschrieben. Da habe ich doch gleich Lust, mehr über Spiele insgesamt und vor allem besser über Spiele zu schreiben. Mein einziges Problem ist, dass ich das Gefühl habe, nicht genug theoretisches Wissen (über Kultur) zu haben. Und ohnehin nicht genügend Zeit. Um ein Epos wie Disco Elysium zu rezensieren, muss man auch erst mal die 30 oder 60 Stunden Spielzeit investieren können.

Dieser Tweet bzw. Comic ist schön. Schaut ihn euch an.

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