Die Kopfstadt

Als ich doch nicht umgezogen war.

Fast ist mir, als lebe ich in einer anderen Realität. In einer, in der ich noch immer in dieser Stadt wohne und täglich zum Supermarkt laufe, um drei Kleinigkeiten zu kaufen. Das Gefühl kommt einfach so, weil ein paar Dinge in meinem Kopf sich vermischen und ich dann wieder vermisse. Vor allem meinen Balkon, auf dem es mir jetzt schon wieder zu kalt wäre. Vielleicht hätte ich endlich gelernt, mir eine dicke Decke anzuschaffen, unter der ich sitzen könnte, eventuell gäbe es sogar eine bessere Sitzgelegenheit als diesen Sitzsack.

Ich habe am nicht an den Umzug gedacht, als er sich gejährt hat. Ich trauere dem Drucker und den Pflanzen hinterher, an mehr will ich gar nicht denken. In Gedanken laufe ich durch die Stadt, ich kenne noch alle Wege – will ich zumindest glauben – von A nach B und wieder zurück.

Ich kann nicht zu viel daran denken.

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