weekend reading 79

Als ich müde Links postete.

Heute war ein sehr schläfriger Tag für mich, trotzdem habe ich natürlich Links zusammengestellt. Zum Glück sammele ich unter der Woche recht fleißig, so das es nicht mehr allzu viel Arbeit ist. Ich habe diese Woche über das wachsende Plastikproblem der EU geschrieben, und nochmal über Äpfel, Birnen und Bananen. Außerdem hat mich die Debatte über 5G im luxemburgischen Parlament ziemlich aufgeregt.

Noch drei Links aus Luxemburg und auf Luxemburgisch: In der neusten Folge des Sexpodcasts sprechen Anne und Kelly über Unfälle beim Sex. Die beiden waren heute bei Live! Planet People zu Gast und haben den Podcast vorgestellt. Über das Radio, das den Podcast ermöglicht, wurde in dem Rundtischgespräch Lescht Chance fir Mediepluralismus diskutiert. Morgen gibt es zum Thema Medienpluralismus noch drei Vorträge auf Deutsch und Englisch.

Dieser Besuch bei den Portierinnen des Wiener Rathauses ist nicht nur sprachlich faszinierend, sondern bringt auch einen Einblick in das Zentrum der Wiener Kommunalpolitik, die diesen Sonntag ja zur Wahl steht. Und nochmal Wien: Einsam in der Duschkabine: Wiens letzte Tröpferlbäder ist eine ältere Reportage über die letzte öffentliche Badeanstalt, in der eins nur duschen kann – und damit ein interessantes Überbleibsel der sozialdemokratischen Handschrift, die Wien prägt. Und noch was zur Wienwahl: diese interaktive Grafik veranschaulicht die Mandatsverteilung sehr gut.

Diese Recherche sollte eigentlich jede*r lesen: Kein Filter für Rechts von Correctiv, die die Instagram-Taktiken von Rechten und Rechtsextremen dokumentiert haben.

Ich glaube, dass ich das Thema hier schon mal hatte: The Clock Is Ticking on America’s ‘Feral Swine Bomb’. In den USA und Kanada gibt es tatsächlich ein großes Problem mit den Nachkommen von entlaufenen Schweinen und Wildschweinen, die genetisch natürlich große Vorteile haben, weil Hausschweine halt so gezüchtet sind, dass sie sich stark vermehren.

Inside the Lincoln Project’s War Against Trump ist ein langer Artikel des New Yorker über dieses Lincoln Project, von dem ihr sicher schon Videos gesehen und vielleicht sogar geteilt habt. Dahinter stecken vor allem Republikaner*innen, die aber wohl alle sehr gut wissen, wie sie ihre Botschaften an die richtigen Leute kriegen.

Ich hab das noch nicht gehört, aber ich finde die Idee großartig: Herbert Feuersteins Nachruf auf sich selbst. Feuerstein hat eine zweistündige Sendung über sich selbst als Nachruf aufgenommen.

Internet-enabled male chastity cage can be remotely locked by hackers ist so eine Story, die ich im Laufe der Woche eingesammelt habe und die seitdem aber bereits ihre Runden gedreht hat. Wer es nicht mitbekommen hat: Das ist ein ziemlich gutes Beispiel dafür, wie schwer Sicherheit in diesem „internet of things“ eigentlich wirklich ist.

Dieser Tweet, der lediglich die Worte PRIMORDIAL FUNGUS MONOLITHS enthielt, hat mich auf diesen Artikel mit dem Namen Long Before Trees Overtook the Land, Earth Was Covered by Giant Mushrooms gebracht. Und was da steht stimmt: Vor ewigen Zeiten gab es mal sechs Meter hohe Pilze, die damals auch die höchsten Gewächse waren.

Ein Kommentar zu “weekend reading 79

  1. Ich wusste noch nicht, dass Herbert Feuerstein diese Woche verstorben ist. 😔 Den Nachruf werde ich mir heute anhören – was für ein wundervoller letzter Geniestreich!

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