Das Misstrauen

Als geflickt wurde.

Dinge werden zusammengeflickt und ich fühle mich etwas besser. Ich traue der zerbrechlichen Stimmung nicht ganz, gehe wie auf Eiern, was bei den alten knarzenden Treppenstufen ohnehin gar keine so schlechte Idee ist. Alle Vorsätze, die ich mir für den Monat nehmen wollte, sind zerstört worden, die Wunden noch frisch. Der blaue Fleck an meinem Unterarm ist größer geworden, und sichtbarer. Unter dem Blau schimmert es gelb, vielleicht werde ich auch noch andere Farben bewundern können. Auch dem Klappstuhl traue ich noch nicht.

Immerhin habe ich ein Gefühl für mich selbst und vertraue dem, was mein Bauch mir sagt. Vor allem, wenn er Schokolade verlangt.

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