weekend reading 85

Als ich Links verbloggte.

Ich habe diese Woche über einen Bericht der OECD geschrieben, die Luxemburg mehr oder weniger bescheinigt, Öko-Musterschüler zu sein. Bis auf ein paar grobe Probleme halt. Außerdem habe ich „Incels – Geschichte, Sprache und Ideologie eines Online-Kults“ von Veronika Kracher rezensiert.

Wie die Nazis ein Kochbuch stahlen ist eine interessante Geschichte, die auch dazu anregt, mal darüber nachzudenken, was eigentlich mit Sachbüchern jüdischer Autor*innen während der NS-Zeit passiert ist. Kann mir nicht vorstellen, dass es sich hier um einen isolierten Fall gehandelt haben sollte.

Desert Bus ist die Geschichte des gleichnamigen Spiels und der Aktion für einen guten Zweck, die es jedes Jahr daherum gibt. Spannend geschrieben. Wer Lust hat, sich mehr mit dem Thema „In der Wüste herumfahren“ zu beschäftigen, dem sei dieses Video an‘s Herz gelegt.

Open Arms: The Fantastical Pull of Tentacle Porn ist ein leider recht kurzer Artikel über die feministischen Potenziale von Tentakelpornos. Hätte ich nicht dran gedacht, ist aber spannend.

Extreme haunted house: inside the real life kingdom of masochists. Schon fünf Jahre alt, aber ich glaube, dass dieses „haunted house“ immer noch aktuell ist. Ich verstehe nicht, wie so etwas legal existieren kann, auch wenn Menschen einen Wisch Papier unterschreiben.

Automated image recognition: How using ‘free’ photos on the internet can lead to lawsuits and fines. Krasse Geschichte, und auch übel, dass jemand die gute Creative Commons-Idee so ausnützt – mit dem alleinigen Ziel, Geld einzusammeln.

Putzen als große Kunst: „Bürste, Schwamm und Staubsauger: Wie halten wir uns und unsere Wohnungen sauber – und was sagt das über uns aus?“ Tolle Rezi über ein Buch von Sonja Stummerer und Martin Hablesreiter.

Starres Rohr: Wie 1993 um eine europäische Kondomnorm gestritten wurde. Eher erheiterend, das zu lesen.

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