Der Jahresanfang

Als es mich einen Strudel hinabzog.

Nach der Ruhe kommt der Sturm, vor dem Sturm hebt sich der Wind und säuselt in meinem Ohr. Noch immer ist der Rest der Welt so seltsam still, noch rumpelt es nicht ständig im Hof. Ich schaue mir die Fotos vom Frühling an und habe ein wenig Hoffnung, dass es wieder so sein wird, dass sich alles leicht anfühlt und dieser Schleier weggeht.

Stattdessen scheint mich der Strom mitzureißen, ich werde in einen Strudel gezogen und habe kurz das Gefühl, unterzugehen. So viel arbeite ich an einem Text, ohne viel zu sagen, um nur das Nötigste zu sagen, dass ich das Gefühl habe, Stunden würden vergeben. Ich will keinen Bruch, es kann mir nicht noch mehr Boden unter den Füßen weggezogen werden, ehe nicht zumindest die Hälfte von alledem vorüber ist.

Eines Tages werde ich wieder an deiner Seite sein. Das Versprechen steht in Flammen.

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