Der Wetzstein

Als es nicht still war.

Ich lege meinen Kopf an den Wetzstein und versuche, noch fünf Minuten zu schlafen. Der Schlaf kommt nicht, ich drehe mich um, höre einer beruhigenden Stimme zu und versuche, mich an meinen Plan für den Tag zu erinnern. Es gibt keinen, oder ich finde ihn nicht.

Ich genieße die Anspannung zwischen dem Drücken des Lichtschalters und dem Leuchten der Leuchtstoffröhre. Es macht erst leise „Klick“ in der Dunkelheit, dann passiert eine halbe Stunde lang nichts, bevor es hell wird. Im Halblicht der Garage wirkt es beinahe gespenstisch.

Die Nacht ist voll mit Flugzeuggeräuschen und Autorauschen.

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