Der Wind im Haar

Als ein Mittwoch war.

Eine Stunde im Schreibprozess drin plötzlich beschließen, unbeding die Tastatur reinigen zu müssen. Einer Debatte zuhören, die nur bedingt etwas mit dem Thema zu tun hat. Den vierten Kaffee am Nachmittag trinken. Eine halbe Katastrophe abwehren. Endlich nicht mehr Prokrastinieren. Sich vorstellen, wie toll alles sein könnte, wenn ich mich nur minimal mehr anstrengte. Mich einigeln. Mir eine Karotte hinhalten, die ich trotzdem nicht anbeissen kann. Einen Urlaub am Meer vorstellen. Den warmen Wind im Haar spüren, die Gischt schmecken, die Augen nie wieder öffnen wollen.

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