Das Monument

Als ich Pläne schmiedete.

Der Wasserlauf des Tagesgeschäft plätschert vor sich hin, während wir große Zukunftspläne schmieden, die trotzdem eher klein und bescheidene gusseiserne Pfannen machen. Ich trinke viel zu viel zu viel Kaffee, aber mein Herz schlägt nicht schneller, ich werde vielleicht nur etwas nervöser.

Im Kaffeerausch rege ich mich auf über die Geschäftsführung der Landschaft, die nichts auf die Reihe kriegt. Es ist keine Perspektive mehr zu sehen, nur noch aufgetippte Landmassen. Müllhalden, auf denen Müllhalden lagern, aufgetürmt zu einem Monument des Scheiterns, das seinen Schatten selbst auf mich wirft.

Auf meinem Teller ein Salat, der nach der Hoffnung schmeckt, die ich nicht mehr habe.

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