Die Regenniederlage

Als ich mich für die Abkürzung entschied.

Ich stehe vor einer Entscheidung. Es regnet in Strömen, es könnte aber gleich wieder besser werden. Der Reißverschluss meiner Jacke will nicht so, wie ich will. Und überhaupt bin ich außer Atem und das ganze Leid der Welt lastet auf meinen Schultern. Ich will das nicht, deswegen nehme ich den Weg zurück, auch wenn es sich nach dem Schuhebinden und Wasserflaschenauffüllen wie eine Niederlage anfühlt.

Auf der Straße, die zurück ins Dorf führt, scheint wieder die Sonne. Ich gehe auf der anderen Seite in den Wald rein und spaziere noch ein klein wenig durch den Wald, in dem es leider nicht warm genug, aber immerhin hügelig ist. Ich finde keine Ruhe, aber immerhin sortieren sich einige Gedanken, weil ich mich selbst beruhige und mahnend eingreife, wenn sich diese fieseste aller Stimmen in meinem Kopf meldet.

Noch nie habe ich auf ein Käsebrot geweint, alle Erzählungen davon sind Lügen.

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