21 Jahre Bloggen

Als dieses Blog schon wieder Geburtstag feierte

Heute jährt es sich zum 21. Mal, dass ich diesen Post verfasste und dieses Blog startete. Nach zwei guten Jahren des täglichen Bloggens ist seit dem Sommer 2021 hier wieder weniger los, was ich bereits letztes Jahr monierte. Ein neues Layout gibt es immer noch nicht, und auch einen Rückblick auf die vielen Gesichter, die diese Seite bereits hatte, fehlt immer noch. Ich hatte auch gehofft, in den letzten Tagen vor dem Geburtstag noch ein paar Vampirfilm-Reviews unterzukriegen, aber wie immer hielt mich das Leben auch davon ab.

(Womit ich mir wohl auch die Frage beantwortet habe, was zum Teufel mich davon abgehalten hat, so viele Filme zu schauen, wie ich es im Moment tue: Ich habe tatsächlich einfach Texte verfasst, zwei gute Jahre lang.)

Ich habe einige Pläne in meinem Kopf und zum Teil auch konkreter in meinem persönlichen Wiki, die kündige ich jetzt an, damit ich zumindest in einem Jahr schreiben kann, dass sie sich leider nicht materalisiert haben und ich leider stattdessen eine Million Vampirfilme oder alle siebzehn Staffeln Riverdale gesehen habe.

Was kommen will

Mich beschäftigt das Thema Apokalypse, wie am Namen dieses Blogs erkenntlich ist, ja bereits seit längerem. Das (wenn ich mich richtig erinnere nachträglich verfasste) Plädoyer für die Postapokalypse läuft dem Untergangsgedanken zwar komplett entgegen, aber im zarten Alter von 18 Jahren, im Jahr 2006 konnte die Mehrfachkrisen und den dauernden Untergang, der 16 Jahre später allgegenwärtig ist, einfach noch nicht vorhersehen. Seit ich Gregg Arakis Teenage Apokalypse Trilogie gesehen und das wunderbare World Ending Game gelesen habe, komme ich von dem Gedanken nicht mehr los: Enjoying die kommende Apokalypse, baby.

Die Vampirfilme habe ich jetzt schon öfters erwähnt, und ich möchte zumindest einen Großteil von ihnen reviewen, damit ich das nicht nur auf letterboxd tue oder logge, sondern auch in dem Teil des Internets, der mir gehört und mit dem ich bestimmten kann, was damit passiert.

Die Filme sehe ich ja, weil ich mich auf eine Monsterhearts 2-Runde vorbereiten wollte. Ich glaube, der Punkt mit „Ich wollte ein wenig Stimmung einsaugen“ ist mittlerweile abgehakt und jetzt geht es eher darum, die Liste zu vervollständigen. Aber vielleicht kann ich auch einige Gedanken zu Monsterhearts zusammentragen und erzählen, wie es mir mit dem MCen so ging oder geht und welche Tools ich benutze.

Ein anderes Thema, das mich spätestens seit dem Musk-Twitter-Debakel umso mehr beschäftigt, ist die Frage nach der Zukunft des Internets. Mich frustrieren Cookie-Banner und dark Pattern-GDPR-Banner ebenfalls mindestens so sehr wie den Rest der Menschheit, aber noch viel schlechter wird mir bei dem Gedanken, dass sich immer mehr in den eingezäunten Gärtern von Meta, Twitter und Google abspielt und wir uns vom Rest des Netzes immer mehr entfremden. Im Fediverse sehe ich tatsächlich so etwas wie eine Zukunft. Das Web, wie es sein sollte ist also auch ein Thema für mich, das ich in den nächsten zwölf Monaten mal hier umreissen will.

Rückblick der Rückblicke

Hier die Geburtstagstexte der vergangenen Jahre:

Zehn Jahre Bloggen
Zehn Jahre Schreiben
Elf Jahre Bloggen
13 Jahre Bloggen
14 Jahre Bloggen: Mein halbes Leben
15 Jahre Bloggen
18 Jahre Bloggen
19 Jahre Bloggen
20 Jahre Bloggen

Merkwürdig, wie sich so viele wichtige Ereignisse meines Lebens in den Iden des Oktobers abspielten: Meine Geburt, das Indieweltsetzen dieses Blogs und mein erster Arbeitstag bei der woxx.

2 Kommentare “21 Jahre Bloggen

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