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weekend reading 75

Als ich Freitags wenig Links hatte.

Ui, es ist schon Freitag? Ich mag es ja meistens, wenn diese Frage sich plötzlich stellt, aber nicht unbedingt in meiner Urlaubswoche. Ich habe nicht unbedingt bewusst weniger Zeit auf social media verbracht, sondern das ist halt so passiert. Alles kein Fehler, aber es gibt erstaunlich wenig offene Tabs. Immerhin kann ich euch die neuste Episode vom Sexpodcast empfehlen: In Who the f*** is Marcel? geht es um Unterwäsche (auf Luxemburgisch).

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Der Zettelkasten

Als ich das Licht sah.

Ich gehe durch den Wald und habe hundert Ideen, die ich vermutlich alle niederschreiben sollte, bevor sie mich wieder verlassen. Als ich wieder zu Hause bin, sehe ich den Theaterkatalog auf dem Tisch liegen und habe sofort eine Podcastidee, die andere Menschen sicher besser umsetzen könnten als ich. Ich habe das großartige Bedürfnis nach einem Zettelkasten. Nur, um ein weiteres System zu haben, das ich nicht konsequent nutze, an dessen Potenzial ich nur mit den Fingernägeln kratze.

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Der Mittwoch

Als Zeit verging.

Es ist Mittwoch und ich brauche den halben Tag, bis ich realisiere, dass morgen Donnerstag ist. Mein Zeitempfinden ist so auf dem Kopf, und der Dehydrierungskopfsschmerz, den ich mir selbst zugefügt habe, macht es nur noch schlimmer. Vielleicht ist es auch dieses Jahr.

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Das Picknick

Als ich die Mirabellen aß.

Das Wetter ist erstaunlich gut. Ich hatte das vorausgesagt, aber nur bei mir im Kopf, so dass es nicht zählt. Es ist warm, vor allem für September, und ich setze mich in die Sonne und lese ein wenig in meinem Buch, als hätte ich sonst keine Sorgen. Das stimmt nur bedingt, aber es fühlt sich doch schon ein wenig so an. Vielleicht ist das diese Freizeit, von der immer alle reden, und die ich auch nur bedingt ausnutze.

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Die Mullebutzen

Als ich in der Wüste einen feuerroten Busch sah.

Ich bin im Wald, endlich wieder. Es ist anstrengend, vermutlich weil ich so wenig gegangen bin in den letzten Wochen. Alles ist anders jetzt, der Herbst steht genau vor der Tür. Alles ist verblüht, verdorrt, und dazwischen singen die Heuschrecken.

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Das Duell

Als ich traurig war.

Ich stehe traurig unter dem Quittenbaum, als wäre das ein Hobby. Es ist nicht warm, nicht kalt. Der Herbst wird bald kommen und ich mag nicht, wie die Abende kürzer werden. Es ist nicht das, was mich traurig macht. Das bin ich nur einfach so, ohne Grund.

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weekend reading 74

Als ich gut sortierte Links hatte.

Ich habe diese Woche in meinem Editorial namens Worauf warten wir noch? über die Klimakrise und die Untätigkeit der Politik geschrieben, der jetzt sechs junge Leute aus Portugal mit einer Klage auf die Sprünge helfen wollen. Außerdem habe ich mir die europäische Chemiepolitik etwas genauer angesehen, der Artikel ist aber noch nicht online. Unser Freelancer Maxime Weber hat sehr erhellend über Tiktok geschrieben.

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