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Die Fahrradtour

Als ich eine wichtige Nachricht für die Nachwelt festhielt

Am vergangenen Wochenende bin ich mehrere Kilometer mit dem Fahrrad gefahren. Aus der vier-Seen-Tour wurde schon vor Fahrtantritt die drei-Seen-Tour, die ein weiterer Mitfahrer und ich dann zu einer zwei-Seen-Tour machten, vor allem aus Angst vor dem Anstieg in Langres. Der Akku des Elektrofahrrads sollte dann ja doch bis zur Anhöhe halten. Das tat er auch, was mir jedoch nicht wirklich weiterhalf, denn nach wenigen hundert Metern habe ich geschoben. Zumindest bis zu einem Punkt, an dem es nicht mehr ganz so steil war.

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In the Garden

Als ich einen Neubauten-Ohrwurm hatte

You will find me waiting for the spring and summer
You will find me waiting for the fall
You will find me waiting for the apples to ripen
You will find me waiting for them to fall
You will find me by the banks of all four rivers
You will find me by the spring of consciousness
You will find me if you want me in the garden
Unless it‘s pouring down with rain


The Garden lyrics © Sony/ATV Music Publishing LLC

Knochenloses Glibberwesen

Als ich nicht schon wieder über Müdigkeit schreiben wollte

Eine Landschaft aus dem Zug heraus fotografiert. Grüne Wiesen, baune Wälder, sehr grauer Himmel, sehr triste Stimmung.

Ich möchte nicht schon wieder einen Text darüber schreiben, wie müde ich bin. Aber es ist die eine singuläre Beschäftigung meines Hirns. Ich denke mir oft, dass „heute“ der schwierigste Tag zum Bloggen war, dass ich nur so gerade daran vorbeigeschrammt bin, nichts zu bloggen. Ich weiß auch nicht, ob es wirklich eine gute „Regel“ ist, dass tatsächlich Kalendertage und nicht gefühlte Tage gelten. Ich weiß auch nicht, wer diese Regel aufgestellt hat, ich kann es kaum gewesen sein, aber ich kann es auch kaum nicht gewesen sein.

Ich möchte eintauchen in ein etwas zu heißes Bad und merken, wie die Hitze mein Inneres komplett aufweicht und ich mich dann als matschiges, knochenloses Glibberwesen in mein Bett legen kann. Und schlafen kann, den langen Schlaf der Gerechten und den der Ungerechten.

Die Sprachlosigkeit

Als meine Nase lief und mein Hals kratzte.

Fünf Kühltürme eines Stahlwerkes nebeneinander. Nur die Spitzen sind zu sehen, davor steht eine graue Wand, davor ist ein Geländer zu sehen. Im Hintergrund blauer Himmel und einige Wolken.

Ich bin sprachlos. Meine Nase läuft, mein Hals kratzt und es nervt mich. Es hält mich vom Denken ab, lenkt meine Gedanken in Richtungen, in die sie nicht gehen sollten. Dabei hab ich mich heute morgen schon viel besser gefühlt und dann hab ich mir ein großartiges Linsencurry gekocht, das eigentlich alles wegwischte. Aber auch das hielt nicht lange an.

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So wütend.

Als ich über „soziale Netzwerke“ sinnierte.

Ein Bergtal mit einigen bunten Häusern und einem sehr bedrohlichen, düstern Himmel.

Mich macht alles so wütend. Dinge, die mich nicht so reizen sollten, weil es doch eh immer das gleiche ist: Menschen auf „sozialen Netzwerken“ verbreiten Quatsch, oder was ich für solchen halte und ich möchte gleich losschreien. Oder auf Google scholar drei Paper suchen, die sie widerlegen. Was soll das bringen? Ich kann ja nicht einmal Menschen von Dingen überzeugen, die mir wirklich wichtig sind.

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Dinge, die ich gerne lernen würde

Als ich eine Liste schrieb

viele aufgeschlagene Bücher, von oben fotografiert.
  • richtig zu fotografieren, mit einer Spiegelreflex und so
  • Filme und Serien zu analysieren
  • Visualisierungen statistischer Daten zu erstellen
  • überhaupt Grafik und Layout
  • Drehbücher zu schreiben
  • vielleicht doch noch mal ein Instrument?
  • Die Sache mit CSS, aber so richtig
  • irgendeine Programmiersprache, die mir auch etwas nützt
  • doch noch eine Geisteswissenschaft (ich fand den Plan mit „Philosophy of Science“ ja super, ich hätte den vielleicht doch noch durchziehen sollen)
  • Kuchen und Torten backen
  • Brotbacken
  • Videoschnitt
  • eine Sportart, bei der nicht schon der Gedanke an sie mir jede Lust vertreibt
  • Löten
  • mir meine Zeit so einteilen, dass ich abends mehr als nur eine Liste bloggen kann und dafür nicht auch noch ewig lang brauche

Das Warten (2)

Als ich auf Pizza wartete

Eine Pizza im Ofen

Ich warte. Diesmal nicht, wie üblich, auf den Zug oder den Bus oder ein sonstiges Verkehrsmittel, dessen Pünktlichkeit nicht immer zufriedenstellend ist oder das durch Bauarbeiten oder sonstige Störungen ausfällt. Ich warte auf den Teigfladen, den ich aus einer Plastikverpackung gerettet, mit viel zu viel Zeug beladen und dann dem Feuertod im Ofen übergeben habe. Es ist mein Opfer an die Gött*innen, die mich im Gegenzug mit einem vollen Magen und langem Schlaf segnen sollen.

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Traum ohne Inhalt

Als ich nach langer Zeit Mal wieder etwas träumte

Es ist einer jener Träume, wie ich sie oft habe. Nicht mit dem gleichen Inhalt, aber mit dem gleichen Muster. Ich bin irgendwo, es ist ungewohnt, es sind viele Menschen dort und ich suche irgendetwas oder muss etwas finden oder will mit irgendwem reden. Und dann kommt wie immer der Punkt, an dem mir alles zu viel ist und ich „nach Hause“ will, das nur immer merkwürdigerweise in dem gleichen Gebäude ist wie das, wo die Party oder sonstige Menschenansammlung stattfindet.

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Weekend reading 6

Als ich hastig einige Links postete.

Zeitungen

Da ich bis vor kurzem beim Luxembourg City Film Festival war und vor wenigen Minuten aus dem Kino gestolpert bin, wird das jetzt ein eher improvisierter, am Telefon geschriebener Beitrag. Aber zum Glück habe ich schon ein paar Links gesammelt, die ich euch präsentieren kann.

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