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weekend reading 24

Als wieder einmal Wochenende war.

eine Zeitung

Ich hatte diese Woche frei (na ja, zumindest bis Donnerstagnachmittag) und hab deswegen nichts geschrieben. Das heißt jedoch nicht, dass in der woxx nichts stand, was nicht spannend gewesen wäre. Kontraproduktive Reflexe geht dem Phänomen des Müll-Shamings auf den Grund. Immer wieder scheinen sich Menschen regelrecht daran zu ergötzen, dass irgendwo Müll liegen gelassen wurde. In letzter Zeit dient das dann auch dazu, sich an Klimaaktivist*innen abzuarbeiten, denn diese jungen Leute wollen ja nicht zur Schule gehen und lassen ihren Müll überall liegen!

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weekend reading 23

Als es wieder leckere Links gab.

eine Zeitung

Diese Woche habe ich keinen großen Artikel geschrieben, aber dafür online über die Treibjagd und die Konflikte, die es um diese Jagdform herum in Luxemburg gibt, geschrieben: Jagdgegner*innen allein auf weiter Flur. Grundsätzliches über die Jagd habe ich vor vielen Jahren auch einmal im Blog aufgeschrieben, ich glaube dass das immer noch alles mehr oder weniger stimmt. Auch diese sympathische Aktion junger Umweltaktivist*innen habe ich mir angesehen: Verkleidet gegen das Artensterben.

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weekend reading 20

Als mal wieder Freitag war

eine Zeitung

Diese Woche war ich so fleißig wie sonst nie, ich hab schon letzten Samstag damit angefangen, mir Links zu speichern. Dafür habe ich diese Woche keinen langen Artikel geschrieben, aber so einige kurze: Radiohead wurde gehackt und spendet an Extinction Rebellion, Einsatz für mehr Nachtzüge und den Podcast habe ich auch aufgenommen: Diskriminéierung a politesch Korrektheet. Wir reden darüber, dass bei der Anprangerung von Diskriminierung erstmal Abblocken als Gegenreaktion kommt. Und darüber, wie das vermeidbar wäre.

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weekend reading 19

Als ich Links postete. Wie überraschend an einem Freitag.

eine Zeitung

Ich habe mich diese Woche vor allem mit der Europäischen Investitionsbank beschäftigt. Eins dieser Themen, auf denen ich schon länger saß und irgendwann entnervt alle Tabs dazu geschlossen hatte, weil der Moment vermutlich eh nie wirklich kommen würde. Dann kündigte sich ein Protest in Luxemburg vor dem Hauptgebäude der EIB an, und ich zimmerte Den Wandel finanzieren, in dem ich die Widersprüche der Finanzierungspolitik aufzeigte. Vermutlich hätte ich noch ein paar Seiten darüber schreiben können, aber das Gefühl hat eins ja häufiger. In unserem Podcast habe ich auch darüber gesprochen (auf Luxemburgisch) und dann war ich heute morgen bei der angesprochenen Protestaktion. Die war viel kleiner als die „Youth for Climate“-Proteste der letzten Monate, aber durch den Einsatz von Gesang nicht weniger gänsehautauslösend.

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Auf nach Ibiza!

Als ich mal wieder Werbung für den Podcast machte.

Ich habe den größten Teil meiner produktiven Zeit heute damit verbracht, den Podcast zu schneiden. Es war höchste Zeit, denn wir haben schon vor zwei Wochen aufgenommen und mit zunehmenden Freizeitaktivitäten sinkt natürlich auch die Bereitschaft, am Abend nochmals ein paar Stunden vor dem Schneidprogramm zu sitzen. Nun ist es aber soweit.

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weekend reading 18

Als das lange Wochenende mich durcheinanderbrachte

Durcheinandergebracht ist vielleicht ein zu großes Wort, aber ich habe gestern einfach so darauf losgeschrieben, und bellende Hunde soll eins ja nicht aufhalten. Überhaupt habe ich diese Woche ziemlich viel geschrieben, zum Beispiel passend zum Pride Month Videospiele: Subversives Zocken. Das hatte ich schon lange vor, spätestens seit ich in der entsprechenden Ausstellung in Berlin war. Wer die verpasst hat, kann sich den Katalog aber noch kaufen oder einfach im LGBTQ Video Game Archive stöbern.

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weekend reading 17

Als ich nur mein eigenes Zeug pushte

Frontbanner einer Demo, auf dem Youth for Climate Luxembourg steht.

Ich war heute mal wieder auf einer Demo und hab ein paar Fotos gemacht. Schockiert hat mich vor allem das merkwürdige Sicherheitsmanagement der luxemburgischen Polizei, die den Verkehr neben der blockierten Fahrspur im Schritttempo weiterfahren ließ, was in meinen Augen dann doch eher gefährlich aussah.

Über das Artensterben ist schon viel geschrieben werden. Die Zahlen sind erschreckend, aber ich finde die Aussagen der Wissenschaftler*innen viel bemerkenswerter: Systemwechsel nötig. Es sind nicht mehr nur einige linke Aktivist*innen, die dringend dazu raten, den Kapitalismus zumindest sehr stark zu überarbeiten – es sind jede Menge Naturwissenschaftler*innen, die dies fordern.

Am Anfang der Woche habe ich mir außerdem angeschaut, wie viel Geld die luxemburgischen Parteien so auf Facebook ausgeben. Dabei fällt vor allem auf, dass es zwar Regeln seitens des sozialen Netzwerks gibt, die aber von kaum einer Partei so wirklich eingehalten werden.

weekend reading 16

als die Leseliste einen Tag später kam

Nach den ausnahmsweise einmal guten Nachrichten aus Österreich (bzw. von Ibiza) weiß ich ja gar nicht, wo ich anfangen soll. Die Pressekonferenz von Strache habe ich heute live gesehen – wer sie verpasst hat, kann sich das Transkript von Neuwal durchlesen. Das war unglaublich schnell online, was nocheinmal zeigt, wie großartig diese Seite ist. Der Spiegel-Bericht ist übrigens in der englischen Version auch kostenlos online. Soundtrack zum heutigen Tag liefern natürlich die Venga Boys, aber vielleicht auch Earl Zinger.

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Die Aufregung

Als ich mich über Youth for Climate-Gegner*innen aufregte

Bild von demonstrierenden Schüler*innen auf der luxemburgischen Youth for Climate-Demo

Auch in Luxemburg ist eine große Klimaaktion für den 24. Mai angekündigt. Und wie überall treffen die jungen Aktivist*innen nicht nur auf Begeisterungsstürme. Ich habe mich heute auf woxx.lu aufgeregt, weil mir der ganze befürmundende und jugendfeindliche Quatsch, der Youth for Climate/Fridays for Future da entgegengehalten wird, gehörig auf die Nerven geht.

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