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weekend reading 9

Ihr kennt das eh.


Das ist die Stelle, wo ich immer hinschreib, was ich diese Woche so für meine Arbeit geschrieben habe, aber der Artikel geht erst nach dem Wochenende online. Wir sind zwar der Meinung, dass unser Journalismus für alle und nicht nur für die zahlenden Leser*innen verfügbar sein sollte, aber verschiedene Stücke veröffentlichen wir halt ein klein wenig zeitversetzt. Über den Artikel und den Inhalt habe ich aber mit meiner Kollegin Tessie Jakobs in unserem woxx-Podcast geredet. Ich nerde ein „wenig“ auf Luxemburgisch über Luftqualität herum, ihr kennt das ja bereits so ein bisschen.

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weekend reading 8

Als ich wieder Links postete

Auf der heutigen woxx war am Cover ein Bild eines Demoschildes von der Klimawoche letzter Woche. Leider nicht, weil wir uns nochmal mit der Demo an sich befasst haben, sondern weil es in Luxemburg auf sozialen Netzwerken viel Aufregung und Diskussion um eben dieses Schild gab, denn auf dem „Fuck me, not the planet“ stand. Das eine junge Frau hielt. Wie ihr euch vorstellen könnt, reichte die Diskussion von Sorge bis hin zu „lustig“ gemeinten Vergewaltigungsaufrufen. Meine Kollegin Tessie Jakobs hat das alles aufgedröselt und erklärt, warum die ganze Diskussion großer Topfen ist: „Fick mich, nicht den Planeten“. Über das Phänomen haben wir heute auch im Podcast der woxx geredet (auf Luxemburgisch): Féck mech, net de Klima.

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weekend reading 7

Als ich das gleiche tat, was ich jeden Freitag tue …

Klimademonstration in Luxemburg. Die Spitze der Demo ist zu sehen, junge Menschen tragen ein Transparent mit der Aufschrift "Youth for Climate Luxembourg". Im Hintergrund sind viele Schilder zu sehen.

Es ist mal wieder Zeit für Links! Angefangen mit meinen eigenen Artikeln, weil ein bisschen Cross-Promotion ja nicht schaden kann. Außerdem hat sich noch nie jemand beschwert, was ja immer das beste Signal dafür ist, dass alles glatt läuft. Ich hätte jetzt gerne so etwas geschrieben wie „Ich war heute das erste Mal als Journalist auf einer Demo“, aber das erste Mal als Journalist auf einer Demo war ich im Dezember 2004.

Also: Ich war heute auf der Global Strike For Climate-Demo in Luxemburg, wo ca. 15.000 Menschen waren. Natürlich gibt es bereits Menschen, die diese Zahlen bestreiten, aber ich würde wirklich nicht davon ausgehen, dass es weniger als 10.000 waren, einfach weil die Demonstration echt lange war, der Endplatz (der eigentlich 10.000 fasst) schon sehr gefüllt war, als immer noch Leute nachströmten, usw. Natürlich kann eins ein Standbild nehmen und Personen darauf zählen, aber das ist dann doch eher eine zweifelhafte Methode. Auf jeden Fall: Ein paar Fotos hab ich auch gemacht. Und für die Print-woxx, die heute herauskam, habe ich einen Artikel über die luxemburgische Bewegung geschrieben:Demonstrieren geht über Studieren.

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weekend reading 5

Als ich wieder einmal viele Links für euch zusammensammelte

Eine Zeitung

Die Vorbereitung für diese Rubrik passiert im Moment wesentlich flüßiger, also habe ich mir eventuell einen guten Rythmus antrainiert. Das heißt für euch, dass ihr mehr und tendenziell spannendere Links bekommt. Und vielleicht weniger Eigenproduktionen bzw. Werbung für Dinge, die ich anderswo mache. Die woxx solltet ihr sowieso regelmäßig lesen!

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weekend reading (4)

Als ich mal wieder (vor allem meine eigenen) Sachen verlinkte.

Es ist Freitag, das heißt ich will euch wieder mit Links beglücken. Das ist vor allem so, weil ich bis gerade eben an der neusten Episode von „irgendwas mit meta“ geschnitten habe. Ich weiß nicht genau warum, aber dieser Podcast braucht oft sehr lange Zeit für die Postproduktion. Etwas, was unter der Woche ziemlich schwierig ist, wenn ich am Abend nochmal zwei Stunden am Stück dazu komme, bin ich oft genug so abgelenkt, dass ich wenig weiterkomme. Vermutlich liegt es aber auch daran, dass ich enorm perfektionistisch bin und versuche, ein möglichst flüßiges Gespräch nachzubilden und auch so gut wie jedes „Äh“ und jede Sprechpause herausschneide. Und den ganzen Quatsch, den Katja und ich dazwischen reden, sowieso.

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Verrechnet

Als ich mal wieder was über Luftqualität schrieb

Der pensionierte deutsche Lungenarzt Dieter Köhler beschäftigte mich ja schon vor ein paar Wochen. Luftqualität ist eins meiner Lieblingsthemen, das ich auch immer wieder gerne in der woxx behandelte. Als die Aufregung über seine Stellungnahme, die über 100 andere vermeintliche „Expert*innen“ unterschrieben, groß war, schrieb ich einen Artikel darüber, dass das alles nicht sehr stimmig war.

Bild eines Luftsensors, im Hintergrund ein beeindruckendes Panorama mit bewaldeten Hügeln

Mir ging es vor allem darum, aufzuzeigen, wie der Diskurs funktionierte und welche Mechanismen dazu führten, dass Köhler medial so präsent sein konnte. Ich bin immer noch der Meinung, dass das hauptsächlich daran liegt, dass Medien solche vermeintlichen gegenläufige Meinungen sehr erfreut aufnehmen und es so darstellen, als gäbe es zwei Seiten der Medaille. Das hat schon für Klimawandelleugner*innen sehr gut funktioniert, das funktionierte auch für Köhler sehr gut. Das Feindbild der Ökolog*innen, die alles verbieten wollen und selbst keine Heiligen sind, funktioniert sehr gut und spielte natürlich auch mit.

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Weekend Reading (3)

Als ich zum dritten Mal ein paar Artikel (nicht meine eigenen) verlinkte

Eine gefaltete Zeitung

Diese Woche hatte ich Urlaub, was die Nebenerscheinung hat, dass ich nichts für die woxx geschrieben habe. Das Blog lief natürlich weiter, aber das wissen die Menschen, die diese Zeilen lesen, wahrscheinlich ohnehin schon. Ich habe wieder ein paar Links gesammelt, die ihr beim Frühstück, Brunch oder ohne Essensbeilage lesen könnt.

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Weekend Reading (2)

Als ich zum zweiten Mal ein paar Artikel (vor allem meine eigenen) verlinkte

Foto von oben. Wir sehen einen Mann auf einer Parkbank, der eine Zeitung liest. Neben ihm sthet eine Tasse Kaffee.

Heute machen wir wieder Leseempfehlungen. Einerseits, weil Wochenende ist und andererseits, weil heute entgegen der Gewohnheiten ein langer und anstrengender Arbeitsfreitag war. Normalerweise ist Freitag der Tag, an dem für eine Wochenzeitung, die am Freitag erscheint, am wenigsten los ist – das war heute anders und dementsprechend erschlagen bin ich. (Und ich muss micht nicht rechtfertigen, was ich hier tue! Wenn ich nur noch jeden Tag Haikus veröffentliche, ist das so.

Die (eigentlich sehr bundesdeutsche) Diskussion über Luftqualität, die angeblich unbewiesene Tödlichkeit von Luftschadstoffen wie Feinstaub, Stickoxiden und bodennahem Ozon hat mich ziemlich aufregt. Als professioneller Journalist™ (ich habe eine Karte, wo drauf steht, dass ich einer bin, sonst würde ich das vermutlich nicht so schreiben) der ich nun mal bin, habe ich dennoch versucht, seriös zu bleiben und habe mal alles mögliche dazu aufgeschrieben in Atemlos durch den Verkehr.

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Weekend Reading

Als ich ein paar Artikel (vor allem meine eigenen) verlinkte

Ein Schiff, auf dem drei Eisenbahnwaggons stehen, fährt über den Bodensee.

Es ist Freitagabend, ich will auch geistig Feierabend machen und bevor ich wieder einen … merkwürdigen Text fabriziere, verlinke ich euch lieber einige spannende Artikel, die ihr über das Wochenende lesen könnt. Oder halt am Samstagmorgen, so wie Menschen das am Samstagmorgen mit Wochenzeitungen machen. Zumindest höre ich das oft, seit ich bei einer Wochenzeitung arbeite, dass manche sich die ganze Woche darauf freuen, den Samstagmorgen mit Croissant, Kaffee und woxx zu zelebrieren.

Apropos woxx: Diese Woche durfte ich mal wieder das Editorial schreiben. Das ist bei uns zwar nichts soo besonderes, weil wir als gleichberechtigtes Kollektiv arbeiten und eigentlich immer die Person darf, die eine gute Idee hat, aber genau das macht die woxx zumindest in Luxemburg ziemlich besonders. Wenn ich von anderen, tagesaktuellen Medien höre, dass die Journalist*innen nach einem Jahr mal „testweise“ ein Editorial verfassen dürfen, stellen sich mir schon Fragen darüber, wessen Meinung als wichtig angesehen wird. Auf jeden Fall: Diese Woche habe ich über toxische Männlichkeit und mögliche Gegenmittel geschrieben; ein Thema, das mir schon länger am Herzen liegt: Zärtliche Männer, bitte!

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