_

weekend reading 12

Es ist Freitags, ihr kennt das ja.

Ich bin gerade unterwegs und kann nur auf mobiles Netz zurückgreifen, weil das bisher immer zuverlässige ICE-WLAN sich nicht dazu bewegen lässt, mich überhaupt auch nur zu verbinden. Zum Glück habe ich ein Dual-Sim-Telefon und eine Mobilfunkkarte, die sich auch bewegen lässt, einem Hotspot zu Netz zu verhelfen. Die Frage ist nur, wie lange das gut geht. Deswegen wird diese Linkliste eventuell nicht so lang, aber bei wem rechtfertige ich mich hier eigentlich?

Weiterlesen

weekend reading 11

Als ich wieder einmal einige Links postete.

Ich hab mich letzte Woche mit Carlos Paulos vom Projekt „Pipapo“ unterhalten. Pipapo macht Aufklärungsarbeit rund ums Feiern, vor allem aber über Drogenkonsum. Dabei geht es nicht so sehr darum, Menschen von Drogen fernzuhalten, sondern um einen aufgeklärten und geplanten Umgang damit. Drogen und Feiern: Den Rausch planen. Auch über die geplante Cannabislegalisierung in Luxemburg haben wir uns unterhalten und dabei unter anderem über THC-Gehalt und CBD-Hype gesprochen: „Cannabis ist schon längst verfügbar“.

Weiterlesen

weekend reading 9

Ihr kennt das eh.


Das ist die Stelle, wo ich immer hinschreib, was ich diese Woche so für meine Arbeit geschrieben habe, aber der Artikel geht erst nach dem Wochenende online. Wir sind zwar der Meinung, dass unser Journalismus für alle und nicht nur für die zahlenden Leser*innen verfügbar sein sollte, aber verschiedene Stücke veröffentlichen wir halt ein klein wenig zeitversetzt. Über den Artikel und den Inhalt habe ich aber mit meiner Kollegin Tessie Jakobs in unserem woxx-Podcast geredet. Ich nerde ein „wenig“ auf Luxemburgisch über Luftqualität herum, ihr kennt das ja bereits so ein bisschen.

Weiterlesen

weekend reading 8

Als ich wieder Links postete

Auf der heutigen woxx war am Cover ein Bild eines Demoschildes von der Klimawoche letzter Woche. Leider nicht, weil wir uns nochmal mit der Demo an sich befasst haben, sondern weil es in Luxemburg auf sozialen Netzwerken viel Aufregung und Diskussion um eben dieses Schild gab, denn auf dem „Fuck me, not the planet“ stand. Das eine junge Frau hielt. Wie ihr euch vorstellen könnt, reichte die Diskussion von Sorge bis hin zu „lustig“ gemeinten Vergewaltigungsaufrufen. Meine Kollegin Tessie Jakobs hat das alles aufgedröselt und erklärt, warum die ganze Diskussion großer Topfen ist: „Fick mich, nicht den Planeten“. Über das Phänomen haben wir heute auch im Podcast der woxx geredet (auf Luxemburgisch): Féck mech, net de Klima.

Weiterlesen

weekend reading 7

Als ich das gleiche tat, was ich jeden Freitag tue …

Klimademonstration in Luxemburg. Die Spitze der Demo ist zu sehen, junge Menschen tragen ein Transparent mit der Aufschrift "Youth for Climate Luxembourg". Im Hintergrund sind viele Schilder zu sehen.

Es ist mal wieder Zeit für Links! Angefangen mit meinen eigenen Artikeln, weil ein bisschen Cross-Promotion ja nicht schaden kann. Außerdem hat sich noch nie jemand beschwert, was ja immer das beste Signal dafür ist, dass alles glatt läuft. Ich hätte jetzt gerne so etwas geschrieben wie „Ich war heute das erste Mal als Journalist auf einer Demo“, aber das erste Mal als Journalist auf einer Demo war ich im Dezember 2004.

Also: Ich war heute auf der Global Strike For Climate-Demo in Luxemburg, wo ca. 15.000 Menschen waren. Natürlich gibt es bereits Menschen, die diese Zahlen bestreiten, aber ich würde wirklich nicht davon ausgehen, dass es weniger als 10.000 waren, einfach weil die Demonstration echt lange war, der Endplatz (der eigentlich 10.000 fasst) schon sehr gefüllt war, als immer noch Leute nachströmten, usw. Natürlich kann eins ein Standbild nehmen und Personen darauf zählen, aber das ist dann doch eher eine zweifelhafte Methode. Auf jeden Fall: Ein paar Fotos hab ich auch gemacht. Und für die Print-woxx, die heute herauskam, habe ich einen Artikel über die luxemburgische Bewegung geschrieben:Demonstrieren geht über Studieren.

Weiterlesen

weekend reading 5

Als ich wieder einmal viele Links für euch zusammensammelte

Eine Zeitung

Die Vorbereitung für diese Rubrik passiert im Moment wesentlich flüßiger, also habe ich mir eventuell einen guten Rythmus antrainiert. Das heißt für euch, dass ihr mehr und tendenziell spannendere Links bekommt. Und vielleicht weniger Eigenproduktionen bzw. Werbung für Dinge, die ich anderswo mache. Die woxx solltet ihr sowieso regelmäßig lesen!

Weiterlesen

weekend reading (4)

Als ich mal wieder (vor allem meine eigenen) Sachen verlinkte.

Es ist Freitag, das heißt ich will euch wieder mit Links beglücken. Das ist vor allem so, weil ich bis gerade eben an der neusten Episode von „irgendwas mit meta“ geschnitten habe. Ich weiß nicht genau warum, aber dieser Podcast braucht oft sehr lange Zeit für die Postproduktion. Etwas, was unter der Woche ziemlich schwierig ist, wenn ich am Abend nochmal zwei Stunden am Stück dazu komme, bin ich oft genug so abgelenkt, dass ich wenig weiterkomme. Vermutlich liegt es aber auch daran, dass ich enorm perfektionistisch bin und versuche, ein möglichst flüßiges Gespräch nachzubilden und auch so gut wie jedes „Äh“ und jede Sprechpause herausschneide. Und den ganzen Quatsch, den Katja und ich dazwischen reden, sowieso.

Weiterlesen

Verrechnet

Als ich mal wieder was über Luftqualität schrieb

Der pensionierte deutsche Lungenarzt Dieter Köhler beschäftigte mich ja schon vor ein paar Wochen. Luftqualität ist eins meiner Lieblingsthemen, das ich auch immer wieder gerne in der woxx behandelte. Als die Aufregung über seine Stellungnahme, die über 100 andere vermeintliche „Expert*innen“ unterschrieben, groß war, schrieb ich einen Artikel darüber, dass das alles nicht sehr stimmig war.

Bild eines Luftsensors, im Hintergrund ein beeindruckendes Panorama mit bewaldeten Hügeln

Mir ging es vor allem darum, aufzuzeigen, wie der Diskurs funktionierte und welche Mechanismen dazu führten, dass Köhler medial so präsent sein konnte. Ich bin immer noch der Meinung, dass das hauptsächlich daran liegt, dass Medien solche vermeintlichen gegenläufige Meinungen sehr erfreut aufnehmen und es so darstellen, als gäbe es zwei Seiten der Medaille. Das hat schon für Klimawandelleugner*innen sehr gut funktioniert, das funktionierte auch für Köhler sehr gut. Das Feindbild der Ökolog*innen, die alles verbieten wollen und selbst keine Heiligen sind, funktioniert sehr gut und spielte natürlich auch mit.

Weiterlesen