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Podcasting

Als ich ein paar Gedanken über das Sprechen im Netz aufschrieb

Ein auf alt getrimmtes Mikrofon vor einer weißen Wand, an dem ein buntes Poster hängt.

Zu allererst: Die neuste Folgeirgendwas mit meta“ ist gestern kurz vor Mitternacht erschienen. Wir haben am Sonntag aufgenommen, Montag, Dienstag und Mittwoch habe ich daran geschnitten. Ich mag die Folge sehr gerne, weil ich mich an einigen Stellen mit Soundeffekten austoben konnte. Die Hoffnung, dass nicht nur ich das lustig finde, ist zumindest da und bisher hat mir noch niemand erzählt, dass er*sie es sehr nervig findet. Katja und ich sprechen in der aktuellsten Episode über Baby Shark, Marie Kondo, Birdbox, besprechen wie immer eine Episode BoJack Horseman und rezensieren einen Käse.

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Podcast-Empfehlungen

Als ich endlich mal alles, was ich gerne und regelmäßig höre, in Blogform aufschrieb.

Kopfhörer auf einem Tisch

Ich habe heute nicht so viel Lust, einen längeren Text zu verfassen, deswegen mache ich ein wenig klassisches Bloggen und gebe eine Liste an Podcast-Empfehlungen weiter. Und die Zeit drängt gerade, und ich will mich allerdings auch nicht weiter dafür rechtfertigen, was ich auf meinem Blog mache.

Politik

Ich bin ja der Meinung, dass so gut wie alles politisch ist, aber einige Podcasts beschäftigen sich sehr explizit mit Politik.
npr politics ist der Politik-Podcast des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in den USA. Die Journalist*innen des npr geben ihre Einschätzungen zu aktuellen Geschehnissen und fassen einmal die Woche die wichtigsten Entwicklungen der US-Politik zusammen. Ich mag es, dass da auch oft ein wenig persönliches beredet wird und oft versucht wird, Zusammenhänge zu erklären. Allerdings nicht immer besonders neulingsfreundlich.

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Interview: Last Summer Dance

lastsummerdance

Ich habe letzte Woche Tessy und Christian von dem luxemburgischen Festival Last Summer Dance interviewt, heute lief das Interview im Radio. Ich bin seit gestern Abend wieder in Wien (und „müsste“ jetzt nicht mehr jeden Tag bloggen, aber so lange wie ich das schaffe, werde ich es weiterhin versuchen) und bereue es tatsächlich ein wenig, dass ich das nächste Wochenende nicht mehr in Luxemburg bin, da ich das Festival so natürlich verpasse. Ich bin eigentlich kein Festivalmensch: die Vorstellung, mit vielen Menschen gemeinsam im Freien Musik zu hören macht mir eher Angst, aber auf das LSD (hihi) würde ich gehen. Neben Musik gibt es auch Workshops, Diskussionsveranstaltungen, eine Kunstausstellung, gefühlt tausende Fressbuden und und und.

Aber hört selbst (indem ihr diesen Link anklickt).

HARIKO

Ich habe gestern schon über das Projekt HARIKO des luxemburgischen Roten Kreuzes geredet und den Podcast zu der Reportage, die ich gemacht habe, versprochen. Wenn ihr diesen Link anklickt, kommt ihr zum Podcast. Und hier findet ihr meine ganze heutige Radiosendung.

HARIKO

Ich finde die Idee des Projektes ja supergut und hoffe, dass das so klappt, wie die Initator_innen sich das vorstellen. Die suchen übrigens noch Bands und Musiker_innen, die in Proberäume in den Keller einziehen wollen, falls wer das liest und den Kontakt braucht, gebe ich den gerne weiter.

Hat nichts mit dem Projekt zu tun, aber ich habe das gerade gelesen und fand es lustig: 15 etwas unüblichere Uni-Mottos und die bizarre Syntax von Sexiest Man Alive.

Vorgelesen: Vernissage postmoderne

Ich nahm vor ungefähr zwei Wochen an einer Poetry Slam-Show teil. Ich kann eigentlich gar nicht richtig slammen und hatte dementsprechend ein bisschen Bammel, gemeinsam mit Menschen wie Mieze Medusa und Yasmo auf einer Bühne zu stehen. Meine Texte sind dann aber gut angekommen, ganz besonders Vernissage postmoderne. Und da nicht alle Menschen, die meine Texte lesen, nach Wien in das viel zu kleine Tüwi kommen konnten, habe ich den Text mal aufgenommen:

Die Aufnahme auf Soundcloud.

Welcome to Night Vale

Logo Welcome to Night Vale.Ich habe es schon einmal in einer meiner Linkspam-Posts erwähnt: Welcome to Night Vale ist einer der besten Podcasts, die ich kenne. Eine fiktive Community Radio-Sendung des etwas … merkwürdigen Wüstenstädtchen Night Vale, in dem Lovecraft‘sche Alpträume auf mysteriöse und leicht bedrohliche Geheimdienste, Geheimpolizei(en), kapuzenbemantelte Wesen und die GLOW CLOUD treffen ist ja einfach auch ein hübsches Motiv. Dieses wird treffend, fast feinfühlig umgesetzt. Durch den Charakter der Radiosendung mit ihren verschiedenen Rubriken können auch kleinere Ideen leicht erzählt werden, ohne eine Story ganz aus den Augen zu lassen. Weiterlesen

Radiocamp Nachlese

Der Bodensee von Bregenz aus gesehen. Himmel und See machen einen Großteil des Bildes aus, beide in strahlendem Blau. Der Himmel nimmt zwei Drittel des Bildes ein, ein schmaler, grüner Uferstreifen trennt ihm vom grünblauen See.

Es ist spannend. Je mehr internetfähige Geräte ich mit an den Bodensee zum Radiocamp schleppe, umso weniger blogge ich von dort. Dabei habe ich damalsâ„¢, als es nur drei internetfähige Rechner auf dem ganzen Camp gab, sogar livegebloggt. Heuer hatte ich ein Smartphone und mein Netbook mit und habe nicht einmal wirklich getwittert. Das kann aber auch zu einem guten Teil daran liegen, dass die meisten Teilnehmer_innen ähnlich ausgestattet waren und das Camp-WLAN das nicht so prickelnd fand und das Internet daraufhin mehr oder weniger streng rationiert wurde („Workshop X braucht von 9 – 14h Internet, bitte schaltet das WLAN auf euren Telefonen aus„).

Ich habe ziemlich spontan einen Workshop mit dem lustigen Titel „Wie mache ich Jugendradio?“ übernommen. Zwei Stunden haben wir über Jugendradio in seinen verschiedensten Formen geplaudert, dann sind wir dazu übergegangen, zwei Hörspiele zu produzieren. Wie das passiert ist, habe ich im Radiocampblog aufgeschrieben.

Anhören könnt ihr euch die Hörspiele hier:

Die Mückenmafia
[audio:http://www.freie-radios.net/mp3/20130516-diemckenma-56026.mp3] Download

Die Rückkehr
[audio:http://www.freie-radios.net/mp3/20130516-dierckkehr-56024.mp3] Download

Ich würde gerne mehr in Richtung Hörspiel machen. Mir schwebt eine Serie vor, mit vielleicht 15 Minuten pro Folge, vielschichtige Story, halbwegs gut produziert. Vielleicht ja sogar auf Luxemburgisch.

Interview: “Onst Gewëssen” vu Richtung 22

Ein luxemburgisches Interview über einen luxemburgischen Film verlangt einen luxemburgischen Text.

Fir de Crumble hunn ech de Lars vun Richtung 22 interviewt. (Spellchecker.lu schléit mir „intervieft“ fir. Ech loosse vill mat mir maachen. „Mä“ zum Beispill. Mä domadder hält et op. Pardon.) Mir hunn bal eng hallef Stonn iwwert de néie Film „Onst Gewëssen“, Richtung 22, Kulturpolitik zu Lëtzebuerg an Filmdistributioun geschwat.

Ech hunn den Interview op knapp eng Véirelstonn geschnidden, hoffentlech ouni eppes essentielles auszeloossen. D‘Tounqualitéit ass éischter dauschend wéi berauschend, mä léiwer en Interview an net-immenser Qualitéit iwwer Skype wéi guer keen.

[audio:http://media.blubrry.com/aracityradio/p/podcast.ara.lu/wp-content/uploads/2013/04/onst-gewessen-richtung22.mp3]
Download als mp3

De Film wäert ab dem 1. Mee op Richtung22.org ze gesi sinn, am Interview sinn keng Spoilern.

Write Out Loud

Als Joshi mich vergangenen Sommer am Rande einer Lesung fragte, was ich von der Idee eines Hörbuches mit Texten luxemburgischer Autor_innen hielt, muss ich wohl erst einmal die Stirn gerunzelt haben. Die Idee, auf CD veröffentlicht zu werden, erschien mir etwas unrealistisch. Natürlich habe ich trotzdem nicht Nein gesagt, sondern Texte zusammen gesucht und die lange, beschwere Reise in den wilden Osten Luxemburgs, mystisches Land von Blogger_innen und Schnapsbrenner_innen zum brainfood-Studio auf mich genommen. Und nun sind wir, dank Joshis unermüdlichem Einsatz auf CD bei op der lay veröffentlicht worden. Write out loud heißt das Projekt, es sind Werke von Joshi Gottlieb, Claudine Muno, Laetitia Kaiser, Sarah Pepin, Vanessa Wujanz, Jacques Schiltz, Thierry Heles (edit: Da ich die Namensliste von seinem Blogpost geheguttenkopiert habe, stand er ursprünglich nicht hier. Tschuldigung!) und meiner Wenigkeit zu hören. Ich kann es immer noch kaum fassen.

Die CD kostet 8 € und lässt sich hier bestellen. Menschen, die momentan in Wien wohnen oder einen Besuch planen, melden sich am Besten gleich bei mir, dann sparen wir uns den Versand und können eventuell auch noch einen Kaffee zusammen trinken!