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heiter scheitern

heiterscheitern

Ich bin vor einiger Zeit durch einen Link von Nele über den Podcast heiter scheitern gestolpert. Ein queeres Stößchen aus den Zonen der Unbewohnbarkeit beschreiben die drei Podcasterinnen aus Hamburg ihr Projekt. Es erinnert ein wenig an den wohl bekannteren Spreeblick-Podcast. Leute sitzen irgendwo und reden über Zeugs und das wird aufgenommen. Während Johnny und Tania Spreeblick meistens über ihr Privatleben und lustige Begebenheiten daraus erzählen und dabei von Thema zu Thema springen, so haben Marlen, Steff und Joke immer schon ihr Grundthema Queer. Und jeder Podcast behandelt einzelne Facetten bzw. mehr oder weniger spezifische Themen aus queerer Sicht.

Horizonterweiterung ist garantiert, so leben die Drei z.B. in einer funktionierenden, Dreierbeziehung. Und man verzeihe mir meine Unwissenheit, aber auch wenn ich das Konzept Polyamory kannte, so wusste ich einfach bis vor kurzem nicht, dass es sowas gibt und wie das funktioniert. Auch wenn ich empfehlen würde, bei der ersten Folge anzufangen, wenn man keine/wenige Vorkentnisse hat, so fand ich die Folge über Beziehungen und die über I kissed a girl am interessantesten.

Absolute Hörempfehlung.
Übrigens merkwürdig, wie sehr meine Anforderungen an Radiosendungen und an Podcasts varieren. Ich finde solche Gesprächspodcasts toll und überlege schon, in einer eventuellen WG einen einzuführen, während ich sowas im Radio niemals hören würde bzw. Musikpausen einbauen würde. Aber funktionieren beide Medien tatsächlich so unterschiedlich? Oder könnte man auch eine anderthalbstündige Diskusionssendung im (freien) Radio ohne Unterbrechungen senden?

Photo cc by celesteh

Raymond Clement

raymondclement-teaser

Noch bis zum 25. April läuft im Rahmen des europäischen Monats der Photographie die Austellung Element 5 des luxemburgischen Photographen Raymond Clement. Holz bzw. Bäume sind das Thema der Austellung, die echt beeindruckende Bilder aus allen Teilen der Welt zeigt, welche die drückende Sonne der kanarischen Inseln genauso verspüren lassen wie die Kälte der öslinger Kuppen.

Auch hier habe ich es mir nicht entgehen lassen, das Mikro zu zücken und den Photographen mit ein paar Fragen zu löchern:
[audio:http://www.graffiti.lu/audio/Crumble/2009/RaymondClement.mp3]

(Foto von Raymond Clement und mir unterliegt dem Copyright von Jean-Marc Parries)

Graffiti Research Lab

grl-teaser

Am vergangenen Donnerstag habe ich mir zusammen mit meinem Kumpel und Fotographen Jean-Marc das erste Laser-Tagging in Luxemburg vom Graffiti Research Lab angesehen. Und das war ziemlich cool. Das ganze war vorm nationalen Geschichtsmuseum, was nicht sehr weit von Radio ARA entfernt ist (OK, in Luxemburg ist nie etwas „sehr weit weg“ von irgendetwas, aber das Radio ist sehr nahe) und war so cool, dass ich mir kurzerhand Mikrofon und Aufnahmegerät schnappen ging und einen der Hacker von hackerspace.lu interviewt habe.

Hier das Interview:
[audio:http://www.graffiti.lu/audio/Crumble/2009/GRL.mp3]
Download als mp3

Bewegtbilder gibt es bei Eveant (für des Luxemburgischen nicht mächtigen auch mit englischen Untertiteln), Fotos von Jean-Marc nach dem Klick
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Vorgelesen: Eimer

Mal wieder ein wenig Vorlesecontent. Auch wenn für mich an den Dateien bzw. deren Entstehungsgrund mittlerweile ein schlechter Nachgeschmack klebt. Oder vielleicht auch gerade deswegen: Eimer ziemlich unperfekt vorgelesen.

[audio:http://soulzeppel.in/wp-content/uploads/2009/03/eimer.mp3]
Eimer mp3

Vorgelesen: Chronos

Ich hatte letztens Lust, ein paar meiner Texte vorzulesen. OK, eigentlich ging es um ein Geburtstagsgeschenk.
Aber da ich es jetzt auch blöd finden würde, die entstandenen Tondokumente wieder zu löschen oder auf meiner Festplatte fragmentieren zu lassen, habe ich beschlossen, sie doch in unregelmäßigen Abständen zu bloggen.

Den Anfang macht die aufwändigste Produktion, die Vertonung des Textes Chronos

[audio:http://soulzeppel.in/wp-content/uploads/2009/02/chronos.mp3]
mp3 download (2,83 MB)

(Und ja, ich sage „güibt“ anstatt „gibt“. Ist mir aber erst zu spät aufgefallen.)
Die eingesetzten Töne stammen von freesound.org

Pleiten, Pech und Anne

Anne hat die letzten drei Monate die Sendung Bistro von Radio ARA an drei Tagen in der Woche übernommen. Für sie war das eine Übergangslösung, weil das mit ihrem EVS nicht direkt so geklappt hat, wie sie es geplant hatte. Für mich, als ihr bester Freund, Mitarbeiter und Hörer ein Drahtseilakt zwischen Anstrengung und wunderbarer Erfahrung. Ich kann mich noch sehr gut an die ersten Sendungen erinneren, bei denen ich die Technik noch übernahm und manchmal mehr und manchmal weniger erfolgreich versuchte, Anne in die Geheimnisse des Mischpults einzuweihen.

Am Montag war Annes letzte Sendung, eine zweieinhalbstündige Abschlusssendung, die wohl alles hatte, was man sich für so eine Sendung wünschen kann: Rückblicke, ein Interview, Lieblingsmusik, viele Grüße und gute Wünsche von Zuhörern, ein Anruf von einem Mitarbeiter ganz zum Schluß und ein „Pleiten, Pech und Pannen“-Beitrag mit den schönsten Versprechern und Ausrutschern.

Und den kann man sich hier anhören:

[audio:http://www.angschtaschrecken.lu/betisier-anne.mp3]
Pleiten, Pech und Anne

Und so lustig und tollpatschig das hier in der Zusammenfassung klingen mag: Anne hat immer verdammt gute Sendungen gemacht. Wer mehr hören will, dem empfehle ich die online gestellten Spezialsendungen auf ara.lu zu hören!

Podcast: Angscht a Schrecken um Chrëschtmaart

Eigentlich habe ich mich schon viel zu oft über Weihnachten ausgelassen. Aber getreu dem Motto „Alle Jahre wieder“ kann ich auch dieses Jahr nicht davon lassen, mich über die Auswirkungen dieses Festes auf den öffentlichen Raum zu echauffieren …

[audio:http://media.switchpod.com//users/angschtaschrecken03/angschtaschrecken87.mp3]
MP3-Download Angscht a Schrecken um Chrëschtmaart

Die Musik stammt von Revolution Void und steht unter einer cc-Lizenz.

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