Die Sommervorfreude

Als ich viele Gefühle hatte.

Der Morgen ist merkwürdig, so kurz und anstrengend und voller Zweifel. Der Nachmittag beginnt gut und wird ständig besser, so dass ich am Abend gar nicht mehr weiß wohin mit meiner Freude und all den Gefühlen darüber. Als ich mein Zimmer erneut betrete, erwarte ich einen bestimmten Geruch, der jedoch nicht vorhanden ist. Auf einmal freue ich mich auf den Sommer.

Das Schnurren

Als ich müde war.

Ich werde irgendwann am späten Nachmittag so müde, dass ich kurz das Gefühl habe, ich könnte jeden Moment einschlafen und erst am nächsten Morgen wieder aufwachen. Ich liege im Bett, im Hintergrund läuft ein Video, dem ich nur noch schwer folgen kann. Bis es vorbei ist und ich aufstehe, so als wäre nichts gewesen. Ich verstehe diese kurzen Müdigkeitsanfälle nicht, aber manchmal sorgen sie für die schönsten Träume in öffentlichen Verkehrsmitteln.

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Die magische unsichtbare Trennwand

Als ich nicht im Bett arbeitete.

Ich versuche, im Bett zu arbeiten, eine ganze Viertelstunde lang. Dann merke ich, dass es nicht gemütlich ist und dass ich zumindest meine Schlaf- gerne von meiner Arbeitsstätte trennen würde, und wenn es nur ein halber Meter ist, der zwischen Bett und Schreibtischsessel ist. Diese magische unsichtbare Trennwand kann ich mir nicht selbst nehmen. Am Schreibtisch fühle ich mich produktiver, meine Finger fliegen nur so über die Tasten, ohne dass ich am Ende das befriedigende Gefühl habe, eine Bleiwüste angelegt zu haben.

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Der 2-in-1-Tag

Dieses Anspannungsgefühl kommt, sobald ich wieder alleine mit meinen Gedanken bin und realisiert habe, dass dem so ist. Es ist die Hitze, die sich eigentlich bereits wieder gelegt hat, das gefühlte Chaos im Innenhof und die Aussicht auf Planlosigkeit, die mir auch auf den Magen stoßen. Ich lenke mich ab, so gut es geht und esse ein Eis, das immerhin irgendwie rutscht.

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Der Wasserflaschentrick

Als ich halbnackt herumlag.

Es ist so heiß, dass ich mich bis auf die Unterhose ausziehe und aufs Bett lege. Ich weiß nicht, wann das das letzte Mal passiert ist, mein Oberkörper ist so selten nackt. Vielleicht traue ich mich das, weil ich immer öfters so schlafe. Ich weiß, wem ich das zu verdanken habe und grinse innerlich darüber.

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weekend reading 113

Als ich an einem heißen Freitagabend viele Links hatte.

Ich habe diese Woche einen kleinen Faktencheck geschrieben, über die Frage, ob in Luxemburg tatsächlich keine Säugetiere bedroht sind, so wie es ein Onlinemagazin behauptet. Außerdem habe ich mir die möglichen Klage einer Umwelt-NGO gegen die Klimapolitik der Luxemburger Regierung angeschaut. Im Sexpodcast habe ich mit Kelly über das Thema Gerüche geredet.

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