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Zweitausendvierzehn

Fotos aus dem Jahr 2014: Der Himmel ueber Wien, Blick aus dem Buero-Fenster, Blätter am Avocadobaum, Himmel, Moos, progress-Fahnen

Zweitausendvierzehn, du hast ja eigentlich ganz gut begonnen. Mit Wunderkerzen und dem guten Vorsatz, dass Dinge endlich erledigt und abgeschlossen werden würden. Mit großen Hoffnungen für das Magazinprojekt und noch größeren Ambitionen für das eigene Schreiben. Ich weiß schon fast nicht mehr, was ich in den ersten Monaten so getan habe. Ich hatte immer noch drei von diesen vier letzten Prüfungen vor mir und kämpfte gegen sie, als wären sie die Endgegner*innen bei Pokémon. Auf Rückschlag folgte Erfolg und auf Erfolg folgte Rückschlag. Im Januar benutzte ich zum ersten Mal mein flattr-Geld für etwas anderes als „andere flattrn“: Ich bestellte mir eine Pizza. Am Ende des Monats ärgerte ich mich über die Ereignisse rund um die Demonstrationen gegen den rechtsextremen Akademikerball (an denen ich selbst teilgenommen habe) und sah mir weiterhin „Star Trek – The next Generation“ an, jeden Abend einige Folgen. Absurde Episoden und die beruhigende Stimme Jean-Luc Picards lassen mich gut schlafen. Weiterlesen