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Ein Tier auf meiner Brust, so garstig und schwer

Als ich meine Gedanken über Alpträume unsortiert ließ

Ein Bett im Dunkeln, es sind weiße Laken sichtbar.

Aus Alpträumen aufwachen ist neu. Überhaupt sind Alpträume neu. Nach dem Schreckmoment realisiere ich, dass ich nur geträumt habe und liege fortan sicherlich eine Stunde wach, weil ich mich nicht entscheiden kann, ob ich kurz an die frische Luft will oder ob mich das nur noch wacher macht. Es stellt sich heraus: Darüber – und über sämtliche Dinge, die im Laufe des Tages für ein wenig Stress sorgen können – nachzudenken sorgt nicht dafür, dass ich schnell wieder einschlafen könnte. Letztes Jahr hatte ich das erste Mal Schlafparalyse.

Ich hatte das Gefühl, ein gewaltiges Tier säße auf mir, ich konnte mich nicht bewegen und wusste nicht, ob ich träume, wach bin oder was passiert. Auch danach war ich mir nicht sicher, ob das Erlebnis nur ein Traum oder etwas … anderes gewesen war. Äußerst nachvollziehbar, dass Menschen vor Wikipedia auf dem Smartphone an so etwas wie Dämonen oder Geister glaubten.

Wenige Monate später lese ich alte Blogeinträge nach und stoße auf die literarische Verwertung einer Schlafparalyse-Erfahrung. Womit sich das oben beschriebene Erlebnis im Nachhinein als mindestens das zweite dieser Art herausstellt.

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