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TGV, kurz nach Metz

Das merkwürdige an so einer Reise, wie ich sie im Begriff bin, anzutreten, angetreten habe, ist, dass man ständig dabei ist, sich vorzustellen, wie alles werden wird, dass man das Reisen an sich quasi vergisst, und durch den nach Vorwärts gerichteten Blick das Erleben der Reise nicht immer bewusst wahrnimmt. Ein gigantischer, unglaublich schneller Metawurm, ein Silberpfeil auf Schienen, befördert mich übers Land in die französische Hauptstadt, in der ich die Nacht verbringen werde und von der aus morgen mein Flugzeug abhebt. Und schon wieder vergesse ich das jetzt, habe den Blick starr nach vorne gerichtet. Am Flussufer stehen Wohnwagen und kleine Hütten im Gebüsch. Es ist schwierig, sich auf so eine vermeintliche „Oase“ zu konzentrieren, die jetzt schon mehere Kilometer weit weg ist, wenn der Geist schon fast über dem Atlanik ist. Der Zug beschleunigt. Hochgeschwindigkeit. Ich sitzte im Bauch des Metawurms, der mich dem Pendel immer näher bringt.