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Winterruhe.

foto cc by glenngould

Es wird jetzt ruhiger werden die nächsten zwei bis drei Wochen. Ich fahre „nach Hause“, werde den Winter genießen und mich nur von Weihnachtskeksen und heißer Schokolade ernähren. Und da mein Computer in Wien bleiben wird, wird es wohl so sein, dass ich nicht viel online sein werde. Wer mich sehen will, und ich lade euch alle dazu ein, kann sich ja per Telefon oder Brief melden. Adresse steht ja irgendwo hier auf der Seite, die Telefonnummer im Telefonbuch.

Euch alle eine besinnliche Wintersonnenwende und einen fröhlichen Start in eine neue Runde um den Stern, den wir Sol nennen! Feiert, denkt nach und genießt das Leben!

Offline/Online

onlineoffline

Das erste Mal, dass ich einen Menschen, den ich zuerst nur online kannte, „in der realen Welt“ gesehen habe, war (natürlich) ein Date, das, soweit ich mich erinnere, in diesem Blog auch relativ gut dokumentiert ist.
Chatbekanntschaften sind offline jedoch weitaus weniger spannender sind als Blogbekanntschaften. Ganz einfach weil man von Leuten, mit denen man sich mit dem Ziel, sich kennen zu lernen, spricht, sehr viel mehr weiß als von Bloggern, die immer nur einen Teil ihrer Persönlichkeit preisgeben.

Insofern fand ich das Festen 1.0, organisiert von Pianocktail, dem besten luxemburgischen Blog über Popkultur (Ist das jetzt Eigenlob? Immerhin wurde ich mal zum Ehrenpianocktailer ernannt …), ausgerichtet auf der wunderbaren Terrasse Thorbens, sehr erhellend und angenehm. Ich fühlte mich sehr wohl unter Menschen, über die ich mich schon oft genug aufgeregt habe. Letztendlich sind solche Internet-Plänkeleien aber oft nur Kleinigkeiten, über die es sich in Anwesenheit von Bier, leckerem Essen und interessantem Gesprächsstoff nicht lohnt, nachzudenken. Begegnungen außerhalb des Internets sind dann doch stärker gefiltert, habe ich zumindest das Gefühl. Was nicht unbedingt eine schlechte Sache ist. Ich bin ja eigentlich ein ganz friedfertiger Mensch, auch wenn ich online bisweilen mit härteren Bandagen diskutiere. Auch das hat seine Berechtigung.

Worauf ich hinaus will, weiß ich gerade selbst nicht so Recht. Vielleicht auf die Binsenweisheit, dass es sich lohnt, auf die Menschen hinter den Blogs zu achten und sich nicht krampfhaft auf irgendwelche Dinge zu berufen, die vor ewigen Zeiten (im Internet: vor 3 Wochen) waren. Das Leben ist doch viel zu schön für sowas.

Und ja, gerne eine Wiederholung von Veranstaltungen wie dem Festen. Oder #Twhiskey, Pub-Quiz, Open-Air Kino, Lesungen, gemeinsam Alterswindeln kaufen gehen. Sowas halt.

(Ein so wirrer Artikel verdient natürlich auch ein wirres Symbolbild, das von Fabio Bruna stammt und wie immer unter einer CC-Lizenz steht.)

Back again

Nette Geschichte der Zufälle, mal wieder. (Dieser Eintrag dient dazu, Dinge zu erklären, die der normale Leser nicht einmal bemerkt haben sollte. Aber hey, wir sind hier im Internet, ich gehe davon aus, dass ihr mein Blog jede 5 Stunden anklickt.)
Gestern Abend gegen 23 Uhr wollte meine Verbindung mal wieder nicht. Irgendwo habe ich das Gefühl, dass solche Ausfälle vorauszusehen sind, denn es kam in letzter Zeit immer wieder zu kürzeren Ausfällen, aber ich dachte halt, zwischen den Jahren und am Wochenende arbeitet eh niemand, da wolllte ich auch keinen Anrufbeantwortet mit meinen Bedenken belangen.
Okay, ich überlebe Abende ohne Internet, aber meine Motivation, zu schreiben, war vollkommen dahin. Vor allem, da ich mein Produkt ja gerne gepostet hätte. Natürlich schreibe ich oft off-line und poste auch nicht immer sofort, aber na ja, wenn es gar nicht geht, hat man erst Recht keine Lust. Ich auf jeden Fall nicht. Also, Film angekuckt, bis mir fast die Augen zugefallen sind.
Dann, vor dem Schlafengehen, nochmal probiert, ob es nicht wieder geht. Also, das Internet. Es ging. Bis auf gewisse Seiten. Mein Blog zB. schien keine Verbindung zur Datenbank herstellen zu können. Und andere Seiten waren gar nicht zu erreichen.
Hatte jemand das gesamte Internet lahmgelegt? Hatte sich der Y2K-Bug um 8 Jahre verspätet, dann aber wieder um ein paar Tage verfrüht?
Nixda. Irgendwann erinnerte ich mich, dass mein Hoster die Datenbank updaten wollte. Das war‘s also! Und die anderen Webseiten, die da nicht zu erreichen waren? Egal. Darüber schlafen.

Heute morgen ging immer noch nix. Auf der Status-Seite meines Hosters stand etwas von technischen Problemen während dem Datenbankupdate. Okay, dachte ich, setzte eine HTML-Seite mit Entschuldigung und dem literarischen Output von gestern online. Und jetzt dürfen sich all jene, die nur per RSS mitlesen, in die Zehe beißen, denn die haben den neusten Teil der Ina-Saga nämlich verpasst. Ehe ich nämlich damit zufrieden bin, wird er nicht wieder online so leicht zu finden sein. Die restlichen Seiten, die gestern nicht gingen, waren auch einem Update zum Opfer gefallen. Über die Feiertage scheinen Hoster sonst nichts zu tun haben.
Auf jeden Fall könnte es sein, dass morgen wieder nichts läuft. Dann ist es auf jeden Fall wieder nicht meine Schuld.
Ach, und WordPress habe ich nebenbei auch noch geupdated.

Damit weiter im Programm, es steht noch ein herrlicher Jahresrückblick an. *gähn*
Und: Ich fand den dritten Pirates ja mal ein wenig entäuschend, vor allem gegen Ende. Legolas ist jetzt Davy James Jones?