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Kein Sternenhimmel

Als ich mich in meinen Gedanken um meinen Wäscheberg verlor

Nacht. Die Milchstraße und Sternehimmel, darunter die Silhouetten von Nadelbäumen

Ich würde gerne mal wieder unter dem Sternenhimmel schlafen. Das letzte Mal ist viel zu lange her, am Bodensee. Eventuell würde es genügen, mal wieder den Sternenhimmel zu sehen, denn wenn keine Wolken zu sehen sind, dann sorgt das nahegelegene Stahlwerk und die kumulierten Straßenbeleuchtungen sowieso dafür, dass die Sterne beinahe unsichtbar sind.

Statt mit den Sternen muss ich mich mit der bitteren Kälte herumschlagen und Wäsche waschen. Ich habe verlernt, jeden Woche eine Maschine zu machen und warte, bis Schnee auf dem Wäscheberg liegt und Extremsportler*innen ankündigen, die Erstbesteigung machen zu wollen. Wenn ich es schaffe, jeden Tag zu bloggen, könnte ich es vielleicht auch schaffen, jede Woche eine Wäsche zu machen und jede zweite mein Schlafzimmer zu staubsaugen?

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